19. August 2019 / 08:11 Uhr

Holstein Kiel II: Mats Facklam rettet mit Last-Minute-Tor den Sieg beim FC Eintracht Norderstedt (mit Video)

Holstein Kiel II: Mats Facklam rettet mit Last-Minute-Tor den Sieg beim FC Eintracht Norderstedt (mit Video)

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Joker Mats Facklam traf in der Nachspielzeit zum 3:2-Sieg von Holstein Kiel II bei seinem Ex-Klub FC Eintracht Norderstedt.
Joker Mats Facklam traf in der Nachspielzeit zum 3:2-Sieg von Holstein Kiel II bei seinem Ex-Klub FC Eintracht Norderstedt. © Wottge
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Die Festung Edmund-Plambeck-Stadion hat ihren Schrecken verloren: Holstein Kiel II gewann in der Fußball-Regionalliga Nord vor 460 Zuschauern beim FC Eintracht Norderstedt mit 3:2. Ausgerechnet der Ex-Norderstedter Mats Facklam markierte in der Nachspielzeit den Kieler Siegtreffer.

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Durch den dritten Saisonsieg in der Fußball-Regionalliga Nord beim FC Eintracht Norderstedt kletterte Holstein Kiel II mit zehn Punkten auf Rang drei. „Jetzt haben wir den Lucky Punch mal auf unserer Seite gehabt“, jubelte KSV-Coach Ole Werner, bekannte aber gleichfalls: „Ein 2:2 wäre auch in Ordnung gewesen. Das war einfach ein Super-Fußballspiel zweier Teams, die etwas mit dem Ball anfangen wollten.“ Entsprechend kurz fiel die Abtastphase aus. Bereits nach vier Minuten klatschte ein Schuss von Johann von Knebel gegen die Latte des KSV-Tores.

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Doch auch die Kieler bekamen sofort ihren Fuß ins Spiel. Nach Querpass von Tim Siedschlag scheiterte Laurynas Kulikas freistehend an Eintracht-Keeper Lars Huxsohl (12.). Das zweite Duell mit Huxsohl entschied Kulikas dann für sich: Der KSV-Torjäger knallte nur vier Minuten später nach einem Ausrutscher von Gegenspieler Hamajak Bojadgian den Ball unter die Latte. „Nach der Führung haben wir uns etwas zu weit zurückgezogen“, bemängelte Werner. Die Eintracht zog jedoch bis zur Pause keinen Profit aus der Kieler Passivität.

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Den besseren Start nach der Halbzeit erwischte die KSV. Eine Baller-Flanke legte Kulikas mit der Hacke auf Julius Alt ab, der aus zehn Metern trocken zum 2:0 (47.) einnetzte. Die Gastgeber intensivierten nun ihre Angriffsbemühungen. Zunächst ohne Erfolg. Derweil hätte Johann Berger bei seiner Großchance (67.) schon alles klarmachen können. Tat er aber nicht. Dafür stellte Nick Brisevac nach einer Brown-Flanke auf 1:2 (72.). Als Bojadgian nach einem Eckball zum 2:2 (80.) einköpfte, drohte den Jungstörchen gar die Wende. Doch die Werner-Elf gewann wieder die Spielkontrolle und erstickte das Norderstedter Momentum im Keim. Und dann folgte der Lucky Punch: Joker Facklam drückte einen Voß-Querpass zum 3:2 (90.+1) über die Torlinie. „Jetzt haben wir uns einen Puffer vor dem spielfreien Wochenende erarbeitet, freute sich Werner.

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Holsteins Tim Siedschlag bejubelt sein Kopfballtor zum 1:0. Zur Galerie
Holsteins Tim Siedschlag bejubelt sein Kopfballtor zum 1:0. ©
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