08. August 2019 / 13:12 Uhr

Holstein Kiel II ohne Risiko, ohne Heimsieg gegen VfB Oldenburg

Holstein Kiel II ohne Risiko, ohne Heimsieg gegen VfB Oldenburg

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Holsteins Noah Awuku (Mitte) setzt sich gegen die Oldenburger Innenverteidiger Kevin Kalinowski (links) und Leon Deichmann durch.
Holsteins Noah Awuku (Mitte) setzt sich gegen die Oldenburger Innenverteidiger Kevin Kalinowski (links) und Leon Deichmann durch. © jpw
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Fußball-Regionalliga: Holstein Kiel II muss sich im Wiederholungsspiel gegen VfB Oldenburg mit einem 1:1 begnügen

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Im zweiten Versuch spielte das Wetter mit: Statt Gewitter gab es Kieler Abendsonne. Vor 343 Zuschauern musste sich Holstein Kiel im Wiederholungsspiel der Fußball-Regionalliga Nord jedoch mit einem 1:1 gegen den VfB Oldenburg begnügen.

Nachwirkungen der geschluckten Pillen

Die Jungstörche kletterten mit dem Remis auf den zehnten Tabellenplatz. Die Niederlagen des Wochenendes wirkten sowohl bei den Kielern als auch bei den Niedersachsen in der Anfangsphase sichtbar nach. Beide Teams geizten zwar nicht mit Zweikampfintensität, mieden aber das letzte Risiko im Spiel nach vorne. „Wir wollten uns keine unnötigen Ballverluste leisten“, erklärte KSV-Coach Ole Werner, der in der Innenverteidigung die Ligaleihgaben Stefan Thesker und Tobias Fleckstein aufbot.

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Als Erstes bekamen die Gäste Druck in ihren Angriff. Pascal Steinwender (15.) zog satt aus 20 Metern ab und brachte KSV-Keeper Timon Weiner, der nur prallen lassen konnte, in Bedrängnis. Doch langsam nahmen auch die Jungstörche Betriebstemperatur auf. Barne Pernots Flachsschuss kratzte VfB-Torwart Dominik Kisiel aus dem Eck (29.). Zwei Minuten später konnte Laurynas Kulikas eine Niebergall-Flanke nicht im Gästetor unterbringen. Die KSV bestimmte nun das Tempo und belohnte sich kurz vor der Pause.

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Holsteins Kapitän Tjorve Mohr schlug den Ball scharf in die Box, Julius Alt drehte sich um die eigene Achse und netzte zum 1:0 (41.).Doch der Jubel verhallte schnell. 100 Sekunden nach dem KSV-Führungstor hatten die Oldenburger die Antwort parat. Kifuta staubte nach Weiner-Patzer zum 1:1 (43.) ab. „Wir waren über das gesamte Spiel das aktivere und bessere Team. Bis ins letzte Drittel machen wir ein starkes Spiel. Was fehlte, war der finale Pass“, resümierte Werner.

"Müssen mit Punkt leben"

Und der fehlte auch in den zweiten 45 Minuten. Noah Awuku wurde im Konter geblockt (61.). Einen Freistoß von Tom Baller, der lang und länger wurde, wischte VfB-Keeper Kisiel über die Latte (68.). Auch der Distanzschuss von Tim Siedschlag zischte über den Querbalken (72.). Da aber auch die Oldenburger jegliche Torgefahr vermissen ließen, blieb es beim Remis. „Wir haben heute einiges besser gemacht als bei der 0:6-Niederlage in Hamburg. Das war eine deutliche Leistungssteigerung. Dennoch müssen wir heute mit dem Punkt leben, weil wir nur ein Tor gemacht haben“, sagte KSV-Kapitän Tjorve Mohr.

Sein Coach Werner war ebenfalls mit der Leistung seiner Elf zufrieden: „Das war nichts Spektakuläres, aber wir haben fast nichts zugelassen. Die Fehlerzahl haben wir minimiert und wir haben die Räume gefunden, die wir bespielen wollten. Jetzt müssen wir im letzten Drittel noch zielstrebiger werden.“ Die nächste Chance haben die Jungstörche bereits am Sonntag um 14 Uhr, wenn der SV Werder Bremen II in Citti Fussball Park zu Gast ist.

Holstein Kiel II: Weiner – Mohr, Fleckstein, Thesker, Schüler (85. Born) – Pernot – Awuku, Siedschlag, Alt (86. Berger), Niebergall (66. Baller) – Kulikas.VfB Oldenburg: Kisiel – Volkmer, Kalinowski, Deichmann, Ndure – Evers, Erdogan – Temin, Rosin (75. Bookjans), Steinwender (29. Jankovic/90.+2 Herbst) – Kifuta. Schiedsrichter: Höhns (TuS Dassendorf) – Tore: 1:0 Alt (41.), 1:1 Kifuta (43.) – Gelbe Karten: Thesker/Kifuta, Erdogan – Zuschauer: 343.

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