26. November 2018 / 09:09 Uhr

Holstein Kiel II rutscht ab

Holstein Kiel II rutscht ab

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Holstein-II-Torwart Timon Weiner greift nach dem Ball, dahinter lauert Wolfsburgs Doppeltorschütze Daniel Hanslik (re.). Jungstörche-Verteidiger Tobias Fleckstein (li.) muss hier nicht eingreifen, hatte ansonsten wie die ganze KSV-Abwehr gut zu tun.
Holstein-II-Torwart Timon Weiner greift nach dem Ball, dahinter lauert Wolfsburgs Doppeltorschütze Daniel Hanslik (re.). Jungstörche-Verteidiger Tobias Fleckstein (li.) muss hier nicht eingreifen, hatte ansonsten wie die ganze KSV-Abwehr gut zu tun. © imago/regios24
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Fußball-Regionalliga Nord: Jungstörche verlieren bei Spitzenreiter VfL Wolfsburg II mit 0:2

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Jetzt hat es auch die Jungstörche wieder erwischt: Im Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Nord kassierte Holstein Kiel II beim Ligaprimus VfL Wolfsburg II vor 342 Zuschauern im AOK-Stadion eine 0:2-Niederlage. Für die Wolfswelpen war es der neunte Sieg in Serie. Die Kieler rutschten durch Niederlage hingegen zurück auf Platz drei hinter den VfB Lübeck ab. „Im eigenen Ballbesitz waren wir heute gedanklich zu langsam“, konstatierte KSV-Coach Ole Werner, der nach dem 0:2 in der Autostadt von einer „verdienten Niederlage“ sprach.

Der 30-Jährige veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Derbysieg gegen Lübeck gleich auf drei Positionen: Tim Siedschlag und Jannes Voß rutschten für Julius Alt und Barne Pernot ins Team, zudem ersetzte Jonas Seidel den verletzten Noah Awuku auf dem Flügel. Und über die kamen die Wolfsburger letztlich zum Erfolg.Die Wolfsburger liefen die Jungstörche von der ersten Minute hoch an, allerdings zunächst ohne entscheidenden Erfolg. Die Kieler befreiten sich mit solidem Passspiel. Einzig nach einem Rizzi-Freistoß kam VfL-Torjäger Patryk Hanslik frei zum Kopfball (8.), doch KSV-Keeper Timon Weiner griff beherzt zu.

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Holstein ließ den Punch der letzten Wochen vermissen. Dabei boten sich der Werner-Elf durchaus Räume, die sie aber nicht nutzen konnte. Tim Siedschlag war zu überrascht, als er urplötzlich ohne Gegnerkontakt in der Box an den Ball kam. Der Abschluss blieb aus (10.). Jonas Seidel startete bei einem vielversprechenden Konter zu früh – Abseits (21.)! Die Wolfsburger, die im Hinspiel noch eine empfindliche 1:4-Klatsche (die einzige Saisonniederlage) hinnehmen mussten, erarbeiteten sich nun Chance um Chance. Julian Justvans Schuss (30.) konnte noch von KSV-Kapitän Florian Foit, der seine fünfte Gelbe Karte sah und damit am kommenden Spieltag gegen Eintracht Norderstedt pausieren muss, geblockt werden. Das Führungstor für den VfL lag in der Luft.

Weiner entschärfte einen Klamt-Kopfball (31.). Immer wieder offenbarten die Kieler Schwächen bei Flankenbällen. Dann fiel doch noch das 1:0 für die Gastgeber vor dem Pausenpfiff. Nach einem Justvan-Chip köpfte Hanslik ein (45.). „Der Zeitpunkt war ungünstig. Wir wollten uns in die Halbzeit retten, um dann zu reagieren“, bekannte KSV-Coach Werner. Doch nach der Halbzeit bot sich den 342 Zuschauern bei frostigen Temperaturen ein ähnliches Bild. Wolfsburg drückte und traf. Erneut vollendete Hanslik eine Justvan-Flanke per Kopf zum 2:0 (58.). Es war der 17. Saisontreffer des Regionalliga-Toptorjägers.Holstein war um den Anschluss bemüht, verzeichnete eine kleine Drangphase, doch Arne Sicker (67.), Siedschlag (68.) und Laurynas Kulikas (71.) scheiterten am starken Rene Klinger.

Der VfL-Keeper hatte Glück, dass Alt nur den Außenpfosten (71.) traf. „Wir haben nicht die Performance abgeliefert, um eine Mannschaft mit der Wolfsburger Qualität zu gefährden. Wir können es definitiv besser“, ärgerte sich Werner nicht über die Niederlage, wohl aber über die Tagesform seiner Elf. Der VfL baute seine Tabellenführung auf nunmehr zwölf Zähler aus.

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