02. Dezember 2019 / 09:27 Uhr

Holstein Kiel II verliert 1:3 beim SV Werder Bremen II: "Keinen Vorwurf" an die Jungstörche

Holstein Kiel II verliert 1:3 beim SV Werder Bremen II: "Keinen Vorwurf" an die Jungstörche

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Holsteins Torjäger Laurynas Kulikas hebt den Ball über Altonas Keeper Tobias Grubba zur 1:0-Führung ins Netz.
Gegen den SV Werder Bremen II markierte Laurynas Kulikas (li., hier gegen Altona 93) seinen elften Saisontreffer, für einen Sieg reichte der allerdings nicht. © Wottge
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Holstein Kiel II hat das Auswärtsspieljahr mit einer Niederlage beendet: Vor 217 Zuschauern unterlagen die Jungstörche in der Fußball-Regionalliga Nord bei Werder Bremen II mit 1:3. Die Kieler rutschten durch die fünfte Auswärtsniederlage auf Platz sieben ab.

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Kaum Offensivaktionen in der ersten Halbzeit

„Never change a winning team“: An den Leitspruch erinnerten sich auch die U23-Trainer Nicola Soranno und Fabian Raue. Einzig Johann Berger sollte Zweitligaprofi Daniel Hanslik in der Startformation ersetzen. Ansonsten durfte die Erfolgself des 1:0-Sieges gegen den HSV II erneut ran. Und wie schon gegen die U23-Rothosen beeindruckte die KSV mit starker Arbeit gegen den Ball. Die Bremer kamen bis zur Halbzeit überhaupt nicht gefährlich zum Abschluss. Holsteins Keeper Timon Weiner verlebte 45 beschäftigungslose Minuten auf Platz 11 des Bremer Stadiongeländes. Allerdings blieb auch die Kieler Offensive trotz eines optischen Übergewichts bis zum Kabinengang weitestgehend ohne Durchschlagskraft.

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Holstein Kiel II kassiert nach Führungstreffer direkt den Ausgleich

Ein Schuss von Laurynas Kulikas aus spitzem Winkel, den Werder-Keeper Luca Plogmann ohne Probleme abwehrte, markierte den offensiven Höhepunkt. Beide Nachwuchsteams neutralisierten sich mit taktischer Disziplin. Die taktischen Zwänge lockerten sich ab der 56. Minute. Nach Karbstein-Handspiel in der Werder-Box traf KSV-Torjäger Kulikas per Strafstoß zum 1:0 (56.). Die Bremer antworteten prompt. Nur zwei Minuten später glich SVW-Stürmer Luc Ihorst nach Philipp-Kopfballverlängerung per Schuss aus der Drehung via Lattenunterkante aus. „Eigentlich wollen wir in den Minuten nach eigenem Torerfolg einfach spielen, um nicht sofort den Ausgleich zu kassieren“, haderte Soranno mit der „zu schnellen“ Bremer Antwort.

Tim Siedschlag, Philipp Sander und Justin Njinmah angeschlagen

Beide Teams suchten nun die Entscheidung. Werders Ilia Gruev scheiterte zweimal freistehend an KSV-Keeper Timon Weiner (69./80.), genau wie Kiels Berger per 20-m-Flachschuss (71.) und Kapitän Tjorve Mohr, dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde (78.). Kurz vor Schluss wurden die Kieler kalt abgeduscht, und das doppelt. Erst nickte Malte Karbstein eine Freistoßflanke zum 2:1 (82.) ein, dann setzte SVW-Joker Kebba Badjie mit einem Sololauf den Schlusspunkt (90.+2). „Ich kann meinem Team gar keinen Vorwurf machen. Wir haben auswärts ein starkes Spiel gemacht. Allerdings können wir nur mit der Leistung, nicht aber mit dem Ergebnis zufrieden sein“, folgerte Soranno. Was zudem schmerzt: Tim Siedschlag (Knie), Philipp Sander (Adduktoren) und Justin Njinmah (muskuläre Probleme) mussten angeschlagen ausgewechselt werden.

Klickt euch durch die Fotos zum Regionalliga-Spitzenspiel zwischen Holstein Kiel II und dem VfL Wolfsburg II:

Jungstorch Philipp Sander (li.) lässt den Wolfsburger Kapitän Julian Klamt (re.) mit starkem Antritt stehen. Zur Galerie
Jungstorch Philipp Sander (li.) lässt den Wolfsburger Kapitän Julian Klamt (re.) mit starkem Antritt stehen. ©
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