15. März 2019 / 20:18 Uhr

Holstein Kiel schlägt Erzgebirge Aue mit 5:1

Holstein Kiel schlägt Erzgebirge Aue mit 5:1

Andrè Haase
Mathias Honsak bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
Mathias Honsak bejubelt seinen Treffer zum 1:0. © Frank Molter/dpa
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Überragender Laszlo Benes führt Störche zum Sieg - Dominik Reimann mit gutem Punktspieldebüt

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Zweitligist Holstein Kiel hat am Freitagabend vor 8666 Zuschauern im Holstein-Stadion mit 5:1 gegen den FC Erzgebirge Aue gewonnen. Die Treffer für die Störche erzielten Mathias Honsak (6.), Laszlo Benes (9., 54.), Masaya Okugawa (75.) und Aaron Seydel (85.). Für die Gäste war Jan Hochscheidt (26.) erfolgreich.

Mathias Honsak (6.) und Laszlo Benes (9.) treffen früh

Das Spiel begann mit zwei Überraschungen in der Startaufstellung der Störche. Für den angeschlagenen Kenneth Kronholm kam Dominik Reimann im Kieler Kasten zum Pflichspieldebüt. Auch Mittelstürmer Janni Serra (Infekt) fehlte im Kader der Kieler. Nach drei Minuten die erste Möglichkeit für die Platzherren. Alex Mühling setzte sich geschickt auf der rechten Seite durch, doch Mathias Honsak verpasste seine Hereingabe knapp. In der 6. Spielminute das 1:0 für Holstein. Nach einem Freistoß von Laszlo Benes stand Mathias Honsak goldrichtig und nickte ein. Keine 30 Sekunden später scheiterte Honsak mit einem Schuß an FC-Keeper Martin Männel. Toller Auftakt der dezimierten Störche. Von den Gästen war bis dato nicht viel zu sehen. In der 9. Minute dann sogar das 2:0 für die Hausherren. Laszlo Benes nahm aus 20 Metern Maß und traf unhaltbar für Männel.

Holstein Kiel dominiert das Spiel - Hochscheidt (26.) mit Anschlusstreffer für Aue

Holstein ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich Philipp Riese (12.) prüfte Dominik Reimann bis dato im Kieler Gehäuse mit einem Fernschuss. Die nächste Chance hatte wiederum Mathias Honsak (20.), der frei vor Martin Männel auftauchte, aber am glänzend reagierenden Keeper scheiterte. Dann der überraschenden Anschlusstreffer für den FC. Jan Hochscheidt kam in der 26. Spielminute frei zum Schuss und traf unhaltbar für Dominik Reimann. Alexander Mühling nahm in der 33. Minute Maß, verzog den Ball aber knapp. Ein schöner Schuss des Mittelfeldmotors, Die Gäaste nahmen etwas Fahrt auf und kamen kurz hintereinander durch Riese und Käuper zu zwei Torschüssen (35., 36.) die aber zum Glück aus Kieler Sicht, am Tor vorbeirauschten. Mathias Honsak rutschte in der 41. Spielminute an einer Flanke von Jae-Sung Lee vorbei und verpasste die eventuelle Vorentscheidung.

Bilder von der Zweitliga-Partie zwischen Holstein Kiel und dem FC Erzgebirge Aue

Dominik Reimann steht bei Holstein Kiel erstmals in dieser Saison von Beginn an zwischen den Pfosten. Zur Galerie
Dominik Reimann steht bei Holstein Kiel erstmals in dieser Saison von Beginn an zwischen den Pfosten. ©
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Laszlo Benes (54.) trifft zum 3:1 - Okugawa (58.) und Honsak (63.) vergeben Großchancen - Aaron Seydel trifft nach Einwechslung

Beide Teams begannen die zweite Halbzeit unverändert. Holstein machte gleich wieder Druck. Masaya Okugawa (48.) umkurfte elegant zwei Gegenspieler, scheiterte aber an Martin Männel im FC-Kasten. Auf der Gegenseite verzog Emmanuel Iyha (53.) einen Fernschuss. Dann in der 54. Minute das erlösende 3:1 für Kiel. Laszlo Benes traf nach einer Energieleistung, indem er drei Gegenspieler zu Statisten verurteilte und aus 10 Metern erfolgreich war. Vier Minuten später vergab Masaya Okugawa freistehend vor Keeper Männel. Der Routinier im Aue-Gehäuse parierte gekonnt gegen den Japaner. Mathias Honsak (63.) hatte den nächsten "Riesen" auf dem Fuß, doch er verzog freistehend und schoss das Leder über das Gehäuse. Die Gäste fanden bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr statt. In der 75. Minute erzielte Masaya Okugawa nach feiner Vorarbeit von Mathias Honsak das 4:1. Dem eingewechselten Aaron Seydel war es in der 85. Minute vorbehalten, nach einem Benes-Eckball das 5:1 per Kopf zu erzielen.

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Weitere Infos zu Holstein Kiel - Erzgebirge Aue

Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Dmitrijus Guscinas spielte zwar auch in Paderborn, Osnabrück, Koblenz und an der Seite von Mario Gomez bei VfB Stuttgart II, aber den nachhaltigsten Eindruck hat der Stürmer bei Holstein Kiel hinterlassen. Während seiner zwei Aufenthalte in Kiel (1999-2003 und 2007-2010) erzielte Guscinas 85 Tore in 210 Spielen. Zur Galerie
Dmitrijus Guscinas spielte zwar auch in Paderborn, Osnabrück, Koblenz und an der Seite von Mario Gomez bei VfB Stuttgart II, aber den nachhaltigsten Eindruck hat der Stürmer bei Holstein Kiel hinterlassen. Während seiner zwei Aufenthalte in Kiel (1999-2003 und 2007-2010) erzielte Guscinas 85 Tore in 210 Spielen. ©

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