21. Oktober 2018 / 12:17 Uhr

Holstein Kiel: Stimmen zum Remis gegen den 1. FC Köln

Holstein Kiel: Stimmen zum Remis gegen den 1. FC Köln

Andreas Geidel
Kiels Hauke Wahl tätschelt Jonas Meffert den Kopf vor der Ausführung eines Eckballs.
Kiels Hauke Wahl tätschelt Jonas Meffert den Kopf vor der Ausführung eines Eckballs. © Sonja Paar
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Köln-Coach Anfang bedauert den späten Gegentreffer - Holstein-Coach Walter findet lobende Worte für Joker Heinz Mörschel.

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Tim Walter (Holstein-Cheftrainer): „Im letzten Spiel in Aue hatten wir das Pech mit dem Gegentor zum 1:2 in letzter Minute. Heute hatten wir das Glück mit dem späten Ausgleich. Mit der Defensive bin ich sehr zufrieden. Wir haben fast gar nichts zugelassen. Im Spiel mit dem Ball hätte ich mir noch mehr Kreativität und Mut gewünscht. Vielleicht war der gegenseitige Respekt zu groß. In der zweiten Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft. Für unseren Torschützen Heinz Mörschel freue ich ich besonders. Seinen Einsatz hatte er sich im Training verdient. Jetzt hat er das erste Mal den Instinkt gezeigt, in die Tiefe zu gehen. Wenn bei uns Lee ausfällt, wiegt das schwerer als der Höger-Ausfall für Köln. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat alles in die Waagschale geworfen.“

Markus Anfang (Köln-Cheftrainer): „Für uns ist das Ergenis hintenheraus sehr ärgerlich. Nach einem Spiel mit vielen Standards und wenig Torchancen. Wir haben unsere Angriffe nicht gut zu Ende gespielt. Wir hatten mehrere Kontermöglichkeiten. Wenn wir da das 2:0 machen, ist das Spiel wahrscheinlich gelaufen. Wie das 1:1 dann zustande gekommen ist, das ist schon extrem ärgerlich. Die Art der Gegentreffer zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir nehmen den Punkt mit, auch wenn es drei hätten sein müssen.“

Johannes van den Bergh (Holstein-Linksverteidiger): „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Köln hatte einen Torschuss – und das war der Elfmeter. Das muss man dann erst einmal wegstecken: Zuletzt das schlechte Ergebnis in Aue, dann dieser Rückstand vor der Halbzeit. Am Endee war der Punkt glücklich, aber verdient. Und er ist gut für den Kopf.“

Alexander Mühling (Holstein-Mittelfeldspieler): „Wir hatten heute kein sehr gutes Gefühl im Spiel mit dem Ball. Wir waren defensiv zu stark eingebunden. Und haben so wenig zugelassen. Es gab wenig Chancen auf beiden Seiten. Das war ein hartes Stück Arbeit.“

David Kinsombi: „Ein hart umkämpftes Spiel mit einem gerechten Ergebnis. Wir mussten nach dem Rückstand immer im Hinterkopf behalten, geduldig zu bleiben, um nicht entscheidend in einen Konter der Kölner zu laufen. Der Plan ist aufgegangen. Beide Teams wussten, was auf sie zukommt. Niemand hatte offenbar ein Interesse an einem 6:6.“

Dominick Drexler (Kölner Mittelfelspieler mit Kieler Vergangenheit): „Wir wollten heute gut stehen. Zuletzt beim 1:2 gegen Duisburg hatten wir zu viele Konter zugelassen. Das hat 88 Minuten gut geklappt. Beim Elfmeter-Foul hat ‚Dome‘ Schmidt mich wohl nicht gesehen. Dass es im Stadion Pfiffe und Sprechchöre gegen mich gab, stört mich nicht. Es war unfassbar schön, wieder hier in Kiel zu sein. Wir haben eine unwahrscheinlich tolle Zeit zusammen erlebt. Kein einziger Pfiff wird mein Bild von Kiel verändern. Vor fünf Monaten haben mich in Wolfsburg in der Relegation noch 4000 Fans gefeiert. Jetzt brauchen sie wohl einen Buhmann. So ist es halt im Fußball.“

Stimmt ab! Gebt den Holstein-Spielern Schulnoten für ihre Leistung gegen den 1. FC Köln.

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Der Kölner Trainer Markus Anfang steht vor dem Anpfiff auf dem Rasen. Zur Galerie
Der Kölner Trainer Markus Anfang steht vor dem Anpfiff auf dem Rasen. ©

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