10. Dezember 2017 / 12:22 Uhr

Holstein Kiel: Stolz nach grandioser Hinrunde

Holstein Kiel: Stolz nach grandioser Hinrunde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kein seltenes Bild in dieser Saison: Die Holstein-Spieler lassen sich von ihren Fans feiern.
Kein seltenes Bild in dieser Saison: Die Holstein-Spieler lassen sich von ihren Fans feiern. © Paesler
Anzeige

Neuling Holstein Kiel schließt die Hinrunde in der 2. Fußball-Bundesliga auf einem Aufstiegsrang ab. Das ist grandios! Da stört es niemanden, dass das Team von Trainer Anfang nach dem 0:0 in Braunschweig nun schon vier Spiele nicht mehr gewonnen hat.

Der sportliche Gabentisch bei Holstein Kiel ist so reich gedeckt wie seit Jahren nicht. Da spielt es für die Protagonisten keine Rolle, ob auch noch ein Titel hinzukommt. Jetzt haben wir 33 Punkte auf dem Konto. Da ist es egal, ob wir Erster, Zweiter, Dritter oder Vierter in der Tabelle sind", sagte Trainer Markus Anfang nach dem 0:0 im Nordderby bei Eintracht Braunschweig und konstatierte eine "tolle Hinrunde. Das war mehr als gut.".

Anzeige
Holstein Kiel in Braunschweig

Mit der vierten Punkteteilung in Serie vertagten die Störche die Entscheidung über die Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga auf Montagabend. Gewinnt Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Nürnberg, ziehen die Rheinländern an den Kielern vorbei. Wenn nicht, dann eben nicht. Auf einem Aufstiegsplatz mit gehörigem Abstand zu den Verfolgern bleibt der deutsche Meister von 1912 auf jeden Fall.

Und das ist die wichtigste Momentaufnahme, auch wenn die Protagonisten die Durststrecke der Sieglos-Partien an der Hamburger Straße in Braunschweig gern beendet hätten. „Wir waren die klar bessere Mannschaft. Man hat gesehen, wie die Braunschweiger gemauert haben. Man kann schon fast von Angst sprechen", befand Flügelflitzer Steven Lewerenz treffend. „Wir hätten als Sieger vom Platz gehen müssen", meinte Spielmacher Dominick Drexler völlig zurecht.

Bilder zur Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel:

Eintracht-Stürmer Suleiman Abdullahi setzt sich gegen Kiels Dominik Schmidt durch. Zur Galerie
Eintracht-Stürmer Suleiman Abdullahi setzt sich gegen Kiels Dominik Schmidt durch. ©

Dazu hätte die stärkste Abteilung Attacke der 2. Liga aber auch ins gegnerische Tor treffen müssen. Und das gelang vor 21 075 Zuschauern, darunter 1500 Kieler Schlachtenbummler, trotz allen Bemühens nicht. Vor allem in der Schlussphase rollte Angriff auf Angriff auf das Eintracht-Tor. Und in der Nachspielzeit lag der Ball sogar im Netz. Aber Schiedsrichter Benedikt Kempkes erkannte Rafael Czichos' Tor wegen eines Fouls an Braunschweigs Keeper Jasmin Fejzic nicht an.

Anzeige

Leistungsdaten von Holstein Kiel

Kenneth Kronholm: 33 Einsätze Zur Galerie
Kenneth Kronholm: 33 Einsätze ©

Holstein Kiels Kapitän hätte sich natürlich gar zu gern seinen zweiten Saisontreffer anschreiben lassen. Aber wirklich wichtig war ihm das nicht. „Wir kommen nach Braunschweig und treffen auf einen Gegner, der nur hinten drin steht. Da können wir mal sehen, was wir diese Saison geleistet haben. Respekt vor unserem Team", sagte der Turm in der Schlacht einer Hinrunde, wie sie dem Aufsteiger nicht mal die kühnsten Optimisten zugetraut hätten. Das ist Fakt! Egal, ob am Montag auch noch der Herbstmeistertitel hinzukommt oder nicht.

[Anzeige] Alle Spiele der Fußball WM live und exklusiv bei MagentaTV. Mit dem Tarif MagentaTV Flex für nur 10€ pro Monat, monatlich kündbar.