05. Mai 2019 / 15:21 Uhr

Holstein Kiel verliert 0:2 gegen den MSV Duisburg

Holstein Kiel verliert 0:2 gegen den MSV Duisburg

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Duisburgs Dustin Bomheuer (li.) schubst Kiels Masaya Okugawa.
Duisburgs Dustin Bomheuer (li.) schubst Kiels Masaya Okugawa. © Frank Molter/dpa
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Holstein versiebt zahlreiche Großchancen - Gyau und Albutat treffen für die Gäste

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Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat am Sonntagnachmittag vor 12122 Zuschauern im Holstein-Stadion gegen den MSV Duisburg mit 0:2 verloren. Die Treffer für die Gäste erzielten Joseph-Claude Gyau (55.) und Tim Albutat (68.).

Dominik Reimann pariert prächtig - Alex Mühling scheitert an Wiedwald

KSV-Coach Tim Walter setzte in der Startaufstellung nach langer Zeit mal wieder auf Flügelturbo Kingsley Schindler. Beide Teams tasteten sich zu Beginn ab. In der 3. Spielminute dann die erste Chance für die Störche. Atakan Karazor verzog aber einen Schuss aus der Drehung. Drei Minuten später kam Kapitän Dominik Schmidt nach einem Bénes-Freistoß frei zum Schuss, doch auch der Innenverteidiger hatte kein Zielwasser getrunken. In der 9. Spielminute setzte sich Kingsley Schindler gesschickt auf der rechten Seite durch. Seine flache Hereingabe klärte MSV-Kapitän Gerrit Nauber vor dem einschussbereiten Masaya Okugawa. Der MSV kam das erste Mal in der 12. Minute gefährlich vor das KSV-Gehäuse. Moritz Stoppelkamp fand aus kurzer Distanz aber seinen Meister in KSV-Keeper Dominik Reimann, der hervorragend parierte. Starke Reaktion des 21-Jährigen. Auf der Gegenseite bewahrte MSV-Keeper Felix Wiedwald sein Team vor einem Rückstand, als er ein Mühling-Geschoss (13.) mit einer tollen Parade abwehrte.

Lászlo Bénes mit guter Chance zur Führung - MSV-Kapitän Nauber rettet auf der Torlinie - Bénes trifft den Pfosten

In der 27. Minute ein Kunststück von Kingsley Schindler, der nach einer Dehm-Flanke zu einem Fallrückzieher aus 16 Metern ansetzte, doch den Ball nicht richtig traf. 60 Sekunden später schlenzte Láslo Bénes den Ball aus 13 Metern knapp neben das MSV-Gehäuse. Da war mehr drin. Es ging jetzt hin und her. Erst rettete MSV-Kapitän Nauber in höchster Not auf der Torlinie, auf der Gegenseite verzog Moritz Stoppelkamp freistehend vor Dominik Reimann. In der 34. Minute setzte Kingsley Schindler mit einer tollen Diagonalflanke Lászlo Bénes in Szene, dessen Volleyabnahme jedoch an den Pfosten krachte. Es brannte lichterloh im Strafraum der Gäste. Holstein erspielte sich eine Chance nach der anderen. Der Führungstreffer lag zu diesem Zeitpunkt in der Luft. Trotzdem ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Halbzeit.

Bilder von der Zweitliga-Partie zwischen Holstein Kiel und dem MSV Duisburg

Kiels Co-Trainer Rainer Ulrich (li.) ist im Gespräch mit MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. Zur Galerie
Kiels Co-Trainer Rainer Ulrich (li.) ist im Gespräch mit MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. ©
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Janni Serra köpft knapp vorbei (54.) - Joseph-Claude Gyau (55.) trifft für den MSV - Albutat (68.) legt nach

Beide Teams gingen personell unverändert in die 2. Hälfte. Und wieder machte Holstein Druck. Eine Flanke von Jannik Dehm (46.) pflückte MSV-Torhüter Wiedwald sicher vor Masaya Okugawa runter. KSV-Coach Tim Walter reagierte und brachte Angreifer Janni Serra (50.) für den nicht schlechten Kingsley Schindler. Und Serra war es, der in der 54. Minute nach Flanke von Jannik Dehm frei zum Kopfball kam, doch der Ball ging über das MSV-Tor. So kam es, wie es kommen musste. MSV-Akteur Joseph-Claude Gyau traf (55.) mit einem Konter per Flachschuss unhaltbar zur 1:0-Führung der abstiegsbedrohten Gäste. In der 68. Minute dann das 2:0 für den MSV. Tim Albutat wurde hervorragend von Gyau angespielt und brachte die Kugel nur noch reinschieben. Jae-Sung Lee traf nach Mühling-Flanke in der 72. Minute ebenfalls aus kurzer Distanz nicht das Tor. Sein Kopfball strich knapp über die Latte. Holstein war bemüht, der Ball wollte aber nicht ins gegnerische Gehäuse.

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Benotung von Holstein Kiel gegen den MSV Duisburg

Dominik Reimann. Note 3. Machtlos bei den Gegentoren. Spielte gut mit und verhinderte in der 12. Minute gegen Stoppelkamp ein frühes Gegentor. Zur Galerie
Dominik Reimann. Note 3. Machtlos bei den Gegentoren. Spielte gut mit und verhinderte in der 12. Minute gegen Stoppelkamp ein frühes Gegentor. ©
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