11. Februar 2020 / 09:56 Uhr

Holstein Kiel zeigte dem SVHU das Stoppschild

Holstein Kiel zeigte dem SVHU das Stoppschild

Jürgen Brumshagen
Kieler Nachrichten
Der Kaltenkirchener Lennart Haupt (rechts) wird im Vorrundenspiel der C-Junioren von JFV Hanse Lübecks Torwart Julian Kramek und dessen Mitspieler Fynn Auschra gestoppt.
Der Kaltenkirchener Lennart Haupt (rechts) wird im Vorrundenspiel der C-Junioren von JFV Hanse Lübecks Torwart Julian Kramek und dessen Mitspieler Fynn Auschra gestoppt. © Thomas Maibom
Anzeige

Als es in der Halle des Alstergymnasiums in den Altersklassen A- und C-Junioren um die Futsal-Landestitel ging, waren die Segeberger Kreismeister Zuschauer. Oberliga-Spitzenreiter Kaltenkirchener TS hatte es bei den C-Jugendlichen schon in der Gruppenphase erwischt. Die A-Jugend des SV Henstedt-Ulzburg schaffte den Sprung in das Halbfinale. Dort war für den Landesligisten mit 1:4 gegen Holstein Kiel Endstation. Der Kieler Bundesligist gewann wenig später das Endspiel gegen TuS Nortorf nach Entscheidungsschießen mit 7:6.

Anzeige
Anzeige

„Holstein Kiel hat gegen uns extrem clever gespielt“, kommentierte SVHU-Trainer Sebastian Günther das Verpassen des Finales. Max Spreitzer schoss den Außenseiter zwar in Führung. „Aber dann haben uns die Kieler, die einen granatenstarken Keeper dabei hatten, perfekt ausgeguckt. Da war nicht mehr viel zu machen.“

Mit dem 0:2 gegen den SV Eichede hatte das SVHU-Team zuvor einen Fehlstart in die Gruppenspiele hingelegt. „Das war eher ein gutes Omen“, lachte Günther. „In alle Turniere in diesem Winter sind wir mit einer Niederlage gestartet und haben dann doch etwas gerissen.“ Seine Mannschaft drehte auf und sammelte gegen den SV Göhl (2:1), Gettorfer SC (1:0) und den Möllner SV (6:0) neun Punkte. Das 3:3 gegen die punktgleiche SG Mitte Nordfriesland bedeutete den Staffelsieg.

SVHU-Coach Sebastian Günther: „Natürlich wäre es schön gewesen, Dritter zu werden. Aber ich bin auch so zufrieden.“

Nach der Niederlage gegen Holstein Kiel bekam es der SVHU im Spiel um Platz 3 erneut mit den Nordfriesen zu tun und kassierte eine 1:2-Niederlage. „Da war die Luft raus“, meinte Günther. Nach dem 1:0 durch Samuel Appiah und dem Ausgleich des Gegners ging es mit 1:1 in die Schlussphase. „Nach einem Ballverlust fehlte dann die Kraft, um energisch zurück zu rennen“, schilderte Günther die Entstehung des zweiten Gegentores. „Natürlich wäre es schön gewesen, Dritter zu werden. Aber ich bin auch so zufrieden.“ Besonders freute sich Günther über ein Comeback: „Schön, dass Lars Radzuweit seinen Bänderriss am Sprunggelenk auskuriert hat.“

C-Junioren: Mitfavorit KT nach Fehlstart früh ausgeschieden

Die C-Junioren der Kaltenkirchener TS starteten mit großen Ambitionen in den Wettbewerb. Doch das Turnier hatte kaum begonnen, da war es für die Jungs von Trainer Lars Franck auch schon gelaufen. Auf das 0:2 zum Auftakt gegen den SV Eichede folgte ein 0:1 gegen die SpVg. Eidertal Molfsee. Dieser Fehlstart ließ sich nicht mehr korrigieren. Gegen den Breitenfelder SV (5:1) und die JSG Ostsee (5:0) schoss sich die KT den Frust von der Seele.

Das 2:2 zum Abschluss gegen JFV Hanse Lübeck bedeutete Rang 4 unter den sechs Mannschaften in der stark besetzten Gruppe, aus der die beiden Topteams das Endspiel erreichten. Dort setzte sich Eichede gegen Hanse Lübeck nach Entscheidungsschießen mit 4:3 durch. Wie bei den A-Junioren, lösten beide Finalisten das Ticket für die Nordmeisterschaft am 1. März in Norderstedt.

Die Fotos des Jahres 2019 aus dem deutschen Amateurfußball:

Alle auf den Ball! Bei der vom SPORTBUZZER mitveranstalteten #Bolzplatzhelden-Turnierserie in Göttingen zeigen die F-Junioren vollen Einsatz. Zur Galerie
Alle auf den Ball! Bei der vom SPORTBUZZER mitveranstalteten #Bolzplatzhelden-Turnierserie in Göttingen zeigen die F-Junioren vollen Einsatz. ©
Mehr Fußball aus der Region

Impressionen vom 22. Hallenmasters aus der Sparkassenarena in Kiel.

Yilmaz Caglar (1. FC Phönix Lübeck). Zur Galerie
Yilmaz Caglar (1. FC Phönix Lübeck). ©

„Aufgrund der Spitzenposition in der Oberliga gehörten unsere Jungs zum engen Favoritenkreis“, bewertete KT-Jugendwart Dirk Blödorn das Abschneiden. „Vielleicht haben sie sich selbst zu viel Druck gemacht, wodurch die Beine schwer geworden sind.“ Das 0:2 gegen Eichede sei unglücklich gewesen. „Gegen Eidertal Molfsee wirkte das Team dann total verkrampft.“ Das frühe Ausscheiden, so Blödorn, sei kein Beinbruch. „Zumal die beiden Vorrundenstaffeln sehr asymmetrisch besetzt gewesen sind. Dass beide Finalisten aus unserer Gruppe kamen, sagt alles.“

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus Kiel
Sport aus aller Welt