04. August 2019 / 19:32 Uhr

Holstein Kiels Kapitän Hauke Wahl: "Wir sitzen jetzt aber nicht zu Hause und heulen rum".

Holstein Kiels Kapitän Hauke Wahl: "Wir sitzen jetzt aber nicht zu Hause und heulen rum".

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
War Holstein-Coach André Schubert mit der Leistung seiner Jungs zufrieden?
War Holstein-Coach André Schubert mit der Leistung seiner Jungs zufrieden? © Peter
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KSV-Coach André Schubert: "Die Mannschaft ist noch jung, will Fußball spielen. Aber wir müssen auch lernen, uns in den Zweikämpfen zu behaupten".

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Nach der bitteren 0:2-Niederlage am Sonntagnachmittag im Merck-Stadion am Böllenfalltor beim SV Darmstadt 98 waren die Protagonisten beider Vereine folgender Meinung:

André Schubert, Holstein-Cheftrainer: „Krasse individuelle Fehler haben uns auf die Verliererstraße gebracht. Die Mannschaft ist noch jung, will Fußball spielen. Aber wir müssen auch lernen, uns in den Zweikämpfen zu behaupten. Und wir müssen lernen, auch gegen einen so tief stehenden Gegner Lösungen zu finden. Wir dürfen halt im Spielaufbau nicht so gravierende Fehler machen. Nach vorne war das Passspiel nicht schnell und nicht präzise genug. Dann nutzen auch über 70 Prozent Ballbesitz nichts (72:28 Prozent/die Red.).“

Jonas Meffert, Holstein-Mittelfeldspieler: „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht, mussten dadurch viel hinterherlaufen und sind bei dieser Hitze müde geworden. Am Ende war die Niederlage verdient. Es waren zu viele einfache Fehler im Mittelfeld. Dann wird’s schwer gegen die defensiven Darmstädter. Jetzt ist das Pokalspiel gegen Salmrohr eminent wichtig. Und dann kommt Karlsruhe nach Kiel. Das wird ein superschweres Spiel. Stress wegen des Fehlstarts mit nur einem Punkt aus zwei Spielen kommt aber nicht auf. In der letzten Saison haben wir auch nur mit extrem viel Glück vier Punkte zum Auftakt geholt.“

Hauke Wahl, Holstein-Kapitän: „Darmstadt hatte am Ende einen gefühlten Ballbesitz von höchstens zehn Prozent. Aber wir sind heute zu blöd gewesen, haben die Genauigkeit vermissen lassen. Die machen aus drei Chancen zwei Tore. Uns fehlt dagegen im Moment die Effektivität. Wir sitzen jetzt aber nicht zu Hause und heulen rum. Wir haben zum zweiten Mal bewiesen, dass wir die bessere Mannschaft sind.“

Johannes van den Bergh, Holstein-Linksverteidiger: „Darmstadt hat zwei Tore gemacht, wir keines. Wir haben in der zweiten Halbzeit eine Angriffswelle nach der anderen gestartet. Waren aber nicht zwingend genug. Und wir fressen wieder wie gegen Sandhausen nach eigenem Fehler ein frühes Gegentor. Damit haben wir Darmstadt bei dieser Hitze in die Karten gespielt.“

Dimitrios Grammozis, Darmstadt-Cheftrainer: „Uns war klar, dass wir auf einen spielstarken Gegner treffen. Witr wollten die Räume dicht machen, damit Kiel als spiuelstarkes Team mit vielen Positionswechseln nicht im letzten Drittel kombinieren kann. Das ist uns gut gelungen. Der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann, ist der, dass wir unsere Konter nicht sauber zu Ende gespielt haben.“

Fabian Wohlgemuth; Holsteins Geschäftsführer Sport: „Wir haben zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht. Es hat heute auch die Robustheit und der letzte Wille gefehlt, hier gewinnen zu wollen. Mit zwei Tempospielern haben wir am Ende noch einmal alles versucht, aber unter dem Strich geht diese Niederlage in Ordnung.“

Benotung der Spieler von Holstein Kiel beim SV Darmstadt 98

Dominik Reimann: Note 3 – Kaum geprüft, dann bis auf eine kleine Ausnahme sicher. Zur Galerie
Dominik Reimann: Note 3 – Kaum geprüft, dann bis auf eine kleine Ausnahme sicher. ©
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