25. September 2018 / 10:04 Uhr

Holstein Kiels U19 gibt auch bei Victoria Vollgas

Holstein Kiels U19 gibt auch bei Victoria Vollgas

Jürgen Schinke
Kieler Nachrichten
Holstein U 19 läuft langsam zur Höchstform auf.
Holstein U 19 läuft langsam zur Höchstform auf. © Schinke
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Fußball-Regionalliga: Kantersieg der Jungstörche gibt Selbstbewusstsein

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Unbeirrt ziehen die Jungstörche ihre Runden. Nach dem vierten Spieltag grüßen Holsteins U19-Kicker als einziges verlustpunktfreies Team von der Spitze der Regionalliga Nord. Beim überzeugenden 5:1-Erfolg bei Victoria Hamburg war erneut Verlass auf die Torfabrik der Liga. Einziger Schönheitsfehler: Kurz vor dem Halbzeitpfiff vertändelten die Schleswig-Holsteiner im Mittelfeld den Ball und mussten kurz danach durch „Vickys“ Kevin Steinhagen (44.) das erste Gegentor der Saison hinnehmen. Bei dieser Szene platzte KSV-Cheftrainer Dominik Glawogger der Kragen. „Extrem ärgerlich! Ich verstehe nicht, dass wir so leichtfertig unsere Zu-Null-Serie herschenken konnten“, polterte der ehrgeizige Coach.

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Bis dahin spielten auf dem Feld absolut dominante Jungstörche praktisch in einem Guss auf. Hilflos wirkenden Hanseaten gestattete Holstein nur sporadisch das ein oder andere Lebenszeichen. Bezeichnend: Offensiv fand „Vicky“ praktisch nicht statt, in 90 Minuten Spielzeit konnten sich die Gastgeber nur mit Mühe aus der Umklammerung befreien. Bis auf zwei, drei Halbchancen ließ die stabile KSV-Defensive nichts zu.

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Die Kieler Treffer kamen dabei aus der Feinkostabteilung: Lucas Wolf eröffnete den Torreigen mit einem sehenswertem Dropkick (27.), Hilkiah Voigt legte mit einem strammem Schuss ins lange Eck nach (38.). Justin Njinmah düpierte gut 120 Sekunden später den Hamburger Keeper Jacobs mit einem lässigem Schlenzer (40.).Schongang in Halbzeit zwei? Mitnichten, die Gäste hielten den Druck auch nach dem Seitenwechsel hoch. Leon Schmidt (55.) und Tim Möller (64.) stillten mit weiteren Buden ihren Torhunger und machten so den ungefährdeten 5:1-Kantersieg perfekt. Später, nachdem der Unmut über das Gegentor verflogen war, gab sich Holsteins Coach Glawogger versöhnlich: „Zum ersten Mal waren die Jungs über die gesamte Spielzeit präsent.“