15. Mai 2019 / 13:09 Uhr

Holstein Kiels U19 sorgt für Derby-Klatsche gegen VfB Lübeck

Holstein Kiels U19 sorgt für Derby-Klatsche gegen VfB Lübeck

Jürgen Schinke
Kieler Nachrichten
Jesper Tiedemann (blau) und seine Jungstörche laufen mit aktuell 63 Punkten in der Regionalliga Nord vorne weg.
Jesper Tiedemann (blau) und seine Jungstörche laufen mit aktuell 63 Punkten in der Regionalliga Nord vorne weg. © Sönke Ehlers
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A-Junioren-Regionalliga: KSV-Nachwuchs erteilte dem VfB Lübeck beim 6:0 eine Lehrstunde

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Holsteins A-Junioren haben die fällige Reaktion gezeigt. Ging der Spitzenreiter der Regionalliga Nord vor Wochenfrist gegen Eintracht Norderstedt (1:1) noch fahrlässig mit der Verwertung seiner Einschussmöglichkeiten um, so präsentierten sich die Jungstörche beim Erzrivalen VfB Lübeck zielstrebiger und effizienter. Den Landesrivalen ließen die KSV-Youngster gehörig abblitzen, nach 90 Minuten hatte das Team von Trainer Domimik Glawogger dem VfB auf der Lohmühle ein halbes Dutzend eingeschenkt und ist nach dem 6:0-Kantersieg von der 100-Tore-Marke nur noch sieben Buden entfernt.

Mit Karacho ins Derby

„Es brauchte gerade einmal fünf Minuten, dann fanden wir unseren Rhythmus“, sagte Chefcoach Glawogger, „danach hatten wir viel Ballbesitz, haben uns durch die gegnerischen Reihen kombiniert und viele Torchancen herausgespielt.“ Schon die 1:0-Führung geriet zum Augenschmaus. Die behäbige Defensive der Grün-Weißen wirkte lediglich wie Staffage. Auf dem Flügel tankte sich Leon Gino Schmidt durch, gab den Ball an Hilkiah Voigt weiter, der wiederum Tim Möller bediente. Handlungsschnell steckte dieser die Kugel zu Nils Jungehülsing durch – und der Stürmer verwandelte eiskalt (28.).

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Kurz vor dem Pausenpfiff holte Voigt das beruhigende 2:0 heraus. Zunächst konnte der Angreifer im Strafraum nur regelwidrig von Lübecks Keeper Nico Heiden gestoppt werden, der Strafstoß war reine Formsache (45.).Sehenswert das Solo von Voigt zum 3:0: Nach Balleroberung im Mittelfeld tanzte die Offensivkraft den Torwart aus und schob ein (67.). Der eingewechselte Jesper Tiedemann ließ am Strafraumeck in der 72. Minute mehrere Lübecker wie Schulbuben stehen und legte für Nils Jungehülsing zum 4:0 auf. Schmidt leitete den nächsten Treffer ein, der zur Halbzeit gekommene Luca Wolf vernaschte den Keeper cool (77.).

Kieler Torfabrik zu ihren Diensten

Den spektakulärsten Spielzug kreierte die Kieler Torfabrik beim 6:0 (82.). Noch in der eigenen Hälfte nahm der als Außenverteidiger eingesetzte Justin Njinmah Tempo auf, düpierte löchrige Lübecker Reihen per Doppelpass mit Arndt, wiederholte diese Aktion im Mittelfeld mit Wolf und krönte seinen Sturmlauf nach unwiderstehlicher Eins-gegen-Eins-Verlade des gegnerischen Torhüters.

KSV: Nathman – Paulsen (70. Tiedemann), Cissé, Helbing (46. Wolf), Njinmah – Möller, Wansiedler (70. Arndt), Melahn, Schmidt – Jungehülsing, Voigt. Schiedsrichter: Andre Heinrich (Harburg) – Tore: 0:1 Jungehülsing (28.), 0:2 Voigt (45., FE), 0:3 Voigt (67.), 0:4 Jungehülsing (72.), 0:5 Wolf (77.), 0:6 Njinmah (82.) – Zuschauer: 50.

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 27. Mai 2019.

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