18. Dezember 2018 / 17:01 Uhr

Holstein-Stadion: Tribünen-Neubau verzögert sich weiter

Holstein-Stadion: Tribünen-Neubau verzögert sich weiter

Marco Nehmer
Kieler Nachrichten
An der Baustelle am Holstein Stadion in Kiel scheint sich nicht viel zu bewegen.
An der Baustelle am Holstein Stadion in Kiel scheint sich nicht viel zu bewegen. © Ulf Dahl
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Am Dienstag endete die neuerliche Bieterfrist - doch erneut hat kein Generalunternehmer zugeschlagen. Der Neubau der ehemaligen Gästetribüne des Holstein-Stadions, Heimstätte von Zweitligist Holstein Kiel, liegt damit weiter auf Eis.

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Stillstand statt Fortschritt: Ins Thema Neubau der Osttribüne des Holstein-Stadions kommt weiter keine Bewegung. Am Dienstag endete die verlängerte Ausschreibungsfrist – und zwar ohne Ergebnis. Wie die Stadt bestätigte, gab es erneut keinen Interessenten, der die Tribüne bauen will.

Der Saisonverlauf von Holstein Kiel in der Zweitliga-Spielzeit 2018/19.

1. Spieltag: Holstein Kiel startet mit einem Paukenschlag in die Saison und gewinnt beim Hamburger SV mit 3:0. Die Tore für die Störche erzielen Jonas Meffert (56.), David Kinsombi (78.) und Mathias Honsak (90.+3). Zur Galerie
1. Spieltag: Holstein Kiel startet mit einem Paukenschlag in die Saison und gewinnt beim Hamburger SV mit 3:0. Die Tore für die Störche erzielen Jonas Meffert (56.), David Kinsombi (78.) und Mathias Honsak (90.+3). ©

„Wir sind bis zuletzt davon ausgegangen, dass diesmal Angebote abgegeben werden. Entsprechende Signale hat es gegeben“, sagt Steffen Schneekloth, Präsident der KSV. Im September war die erste Ausschreibungsfrist geendet. Auch damals: kein Ergebnis. Der Zeitplan sah ursprünglich eine Fertigstellung der einmal 4800 Zuschauern Platz bietenden Tribüne zum Saisonstart 2019/20 vor.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Kingsley Schindler kam im Juli 2016 von der Reserve der TSG Hoffenheim ins Nest der Störche. Als Rechtsverteidiger geholt, wurde er dank seiner Schnelligkeit schnell zum Rechtsaußen umgeschult. In 101 Spielen für die KSV Holstein gelangen dem Flügelflitzer 34 Tore und 22 Assists. Zudem entwickelte sich der Deutsch-Ghanaer zum sicheren Elfmeterschützen. Somit spielte sich Schindler schnell in die Herzen der Holstein-Fans. Im Sommer 2019 wechselte der King zum Bundesligisten 1. FC Köln. Zur Galerie
Kingsley Schindler kam im Juli 2016 von der Reserve der TSG Hoffenheim ins Nest der Störche. Als Rechtsverteidiger geholt, wurde er dank seiner Schnelligkeit schnell zum Rechtsaußen umgeschult. In 101 Spielen für die KSV Holstein gelangen dem "Flügelflitzer" 34 Tore und 22 Assists. Zudem entwickelte sich der Deutsch-Ghanaer zum sicheren Elfmeterschützen. Somit spielte sich Schindler schnell in die Herzen der Holstein-Fans. Im Sommer 2019 wechselte "der King" zum Bundesligisten 1. FC Köln. ©

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