21. September 2019 / 10:26 Uhr

Holstein Women gegen den SVHU nur Außenseiter

Holstein Women gegen den SVHU nur Außenseiter

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Tabea Lycke steht den Holstein Women momentan nicht zur Verfügung.
Tabea Lycke steht den Holstein Women momentan nicht zur Verfügung. © Sonja Paar
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Eine Frage des Charakters ist die anstehende Heimpartie der Holstein Women. Zu Gast auf der Waldwiese (Sonntag, 14 Uhr) ist der SV Henstedt- Ulzburg, der alle vier Saisonspiele gewann und die Tabelle in der Regionalliga Nord anführt.

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„In unserer derzeitigen Verfassung sind wir krasser Außenseiter“; erklärt KSV-Trainer Bernd Begunk, der mit seiner Mannschaft den SV HU im Landespokalendspiel im Mai noch mit 3:2 besiegte. „Henstedt ist durch die vier Siege in Folge beflügelt, wir aber haben zuletzt durch eigenes Verschulden drei unnötige Niederlagen erlitten. Die Stimmung bei uns ist gerade nicht die beste“, sieht Begunk die Gäste psychologisch im Vorteil. Zudem können elementare Trainingsinhalte derzeit nur unzureichend vermittelt werden. Eine Handvoll Spielerinnen nimmt am Auswahl-Training teil und versäumt prägende Einheiten mit der Mannschaft. Darunter leidet vor allem das Zusammenspiel.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Zur Saison 2015/16 wechselte Dominik Schmidt von Preußen Münster zu Holstein Kiel. Bei den „Störchen“ war Schmidt in der Innenverteidigung bis November 2019 unter wechselnden Cheftrainern Stammkraft. 2017 stieg er mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga auf, ein Jahr später scheiterte man in der Aufstiegsrelegation am VfL Wolfsburg. Bis zu seinem Vertragsende im Sommer 2020 stand der Berliner in 154 Pflichtspielen für Kiel auf dem Platz und war zeitweise auch stellvertretender Mannschaftskapitän. Zur Saison 2020/21 wechselte er zum Drittligisten MSV Duisburg. Zur Galerie
Zur Saison 2015/16 wechselte Dominik Schmidt von Preußen Münster zu Holstein Kiel. Bei den „Störchen“ war Schmidt in der Innenverteidigung bis November 2019 unter wechselnden Cheftrainern Stammkraft. 2017 stieg er mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga auf, ein Jahr später scheiterte man in der Aufstiegsrelegation am VfL Wolfsburg. Bis zu seinem Vertragsende im Sommer 2020 stand der Berliner in 154 Pflichtspielen für Kiel auf dem Platz und war zeitweise auch stellvertretender Mannschaftskapitän. Zur Saison 2020/21 wechselte er zum Drittligisten MSV Duisburg. ©

Gegen den Spitzenreiter können die Kielerinnen allein die Basics in die Waagschale werfen: Kampf und Disziplin. Einfache Mittel, die im Pokalspiel gegen den 1. FC Köln (1:3) jedoch ausgereicht haben, um dem Bundesligisten alles abzuverlangen. Diese Erfahrung sollte den Women Mut machen. Zwar fehlt Tabea Lycke (krank), aber mit Johanna Labuj steht eine umsichtige Spielerin für die rechte Außenbahn zur Verfügung. Für den Posten von Torfrau Victoria Bendt (Urlaub) hat sich Lis Pirotton durch starke Trainingsleistungen empfohlen.