26. Dezember 2019 / 19:57 Uhr

Holt sich Dynamo Dresden Nürnbergs Mikael Ishak?

Holt sich Dynamo Dresden Nürnbergs Mikael Ishak?

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Mikael Ishak steht noch beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag, sucht aber einen neuen Verein.
Mikael Ishak steht noch beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag, sucht aber einen neuen Verein. © dpa
Anzeige

Schwedischer Stürmer will den "Club" verlassen, sagt aber nach einem Medienbericht dem Bundesligisten SC Paderborn ab. Bei Dynamo wäre er nicht der erste Schwede im Team.

Anzeige
Anzeige

Dresden. Auf der Suche nach einem neuen Stürmer, der dem Verein mehr Torgefahr verspricht, rückt bei Dynamo Dresden nun auch der Nürnberger Mikael Ishak ins Visier. Der wechselwillige Schwede, der bislang mit dem Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn in Verbindung gebracht wurde, soll den Ostwestfalen telefonisch abgesagt haben, berichtet die Bild-Zeitung. Damit wäre der 26-Jährige wieder frei für andere Interessenten. Einer davon könnte Dynamo sein, das einen gestandenen Angreifer verpflichten will und schon zwei Schweden im Team hat. Zudem ist Ishak bei der gleichen Beraterfirma wie Stürmer Alexander Jeremejeff und Verteidiger Linus Wahlqvist unter Vertrag. In Nürnberg machte Ishak in dieser Saison kein Spiel über 90 Minuten, auch beim 2:0 gegen Dynamo war er nicht im Kader. Nur sechs Einsätze mit 198 Minuten stehen für ihn zu Buche - kein Wunder, dass er wechseln will.

Mehr zu Dynamo

Dass der gebürtige Stockholmer in der 2. Bundesliga knipsen kann, zeigte er in der Saison 2017/18, als er zwölf Tore für den "Club" schoss und acht Treffer vorbereitete. Auch beim 2:1 im Heimspiel gegen Dynamo traf er am 22. Oktober 2017, im Rückspiel fehlte er verletzt. In der Bundesliga war er letztes Jahr nicht so erfolgreich, traf nur viermal. An Abstiegskampf ist der Mittelstürmer seit dieser Saison gewöhnt, die Nürnberger schafften den Klassenerhalt nicht und stecken nun eine Etage tiefer erneut im Schlammassel. Dynamo steht als Tabellenletzter zwar noch schlechter da, aber Ishaks Chancen auf Spielzeit könnten sprunghaft steigen - erst recht, wenn sein Landsmann Jeremejeff (Sprunggelenksprobleme) nicht schnell wieder fit sein sollte. Schafft Dynamo den Klassenerhalt, sieht die Perspektive für nächstes Jahr sicher nicht schlechter aus als in Paderborn, wo der Aufsteiger auch ums Überleben kämpft und nur wenige Optimisten mit einem Verbleib im Oberhaus rechnen.