16. Mai 2019 / 09:36 Uhr

Nach Horror-Foul an Seider: Eishockey-Bundestrainer Söderholm wütet bei der WM

Nach Horror-Foul an Seider: Eishockey-Bundestrainer Söderholm wütet bei der WM

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Moritz SEIDER, DEB 21 injured after Check, Bandencheck, Koerperangriff, Bande, Bodycheck, Ladislav NAGY, SVK 27 GERMANY - SLOVAKIA Deutschland - Slowakei Preliminary Round Group A IIHF Ice hockey, Eishockey WORLD CHAMPIONSHIPS in Kosice, Slovakia, Slowakei, May 15, 2019, Season 2018/2019, Photographer: Peter Schatz
Horror-Foul an Seider: Söderholm ist außer sich © imago images / ActionPictures
Anzeige

Die bislang makellose WM-Vorrunde mit vier Siegen aus vier Spielen des deutschen Eishockey-Teams wurde von einem bösen Foul an Verteidiger-Talent Seider überschattet. Der Bundestrainer war danach außer sich.

Anzeige
Anzeige

Das brachte ihn richtig auf die Palme! Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm hat fassungslos auf die geringe Bestrafung des Fouls an Verteidiger-Toptalent Moritz Seider reagiert. „Er ist verletzt. Der Kerl liegt ja fast bewusstlos auf dem Eis. Man muss die Spieler schützen, um Gottes Willen, jetzt ist es Zeit wirklich“, sagte der 41 Jahre alte Finne nach dem dramatischen 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) Deutschlands am Mittwochabend gegen WM-Gastgeber Slowakei. „Da kann alles passieren bei so was. Wenn das nicht eine Fünf-Minuten-Strafe ist, was ist das dann?“

Am Mikrofon von Sport1 wurde Söderholm noch deutlicher. "Es ist Zeit, dass der IIHF aufwacht und bei den Schiedsrichtern schaut, was auf dem Eis los ist. Was ist den letzten Spiele passiert, ist unglaublich."

Mehr zum Eishockey

Der 18 Jahre alte Seider vom deutschen Meister Adler Mannheim war im Schlussdrittel von hinten gegen die Bande gecheckt worden und musste benommen vom Eis geführt werden. Sein slowakischer Gegenspieler Ladislav Nagy hatte aber nur eine kleine Zwei-Minuten-Strafe dafür bekommen. „Da wird ein 18-jähriger Junge von hinten komplett die Bande reingefahren. Meiner Meinung nach sind das fünf Minuten“, schimpfte auch Kapitän Moritz Müller.

Söderholm über Check gegen Seider: "Unglaublich"

Söderholm regte vor allem die viel zu geringe Strafe für den üblen Check auf. "Die Art und Weise, wie sich der Moritz verletzt - und dass es da keine Strafe gibt – ist unglaublich. Man kann da alles pfeifen: Check von hinten, Check gegen die Bande. Dass man da nur eine Zwei-Minuten-Strafzeit ausspricht, wenn einer bewusstlos auf dem Eis liegt. Puh."

Seider, der als künftiger NHL-Profi gehandelt wird, war bester deutscher Verteidiger im bisherigen Turnierverlauf. Zuvor hatte sich schon NHL-Torhüter Philipp Grubauer verletzt. Seider gehe es aktuell „okay“, er werde noch eingehend untersucht, teilte der Deutsche Eishockey-Bund nach der fast sicheren Viertelfinal-Qualifikation mit.

ANZEIGE: 50% Rabatt auf 5-teiliges Trainingsset! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt