16. Juni 2020 / 13:10 Uhr

Weltmeister Horst Eckel reagiert auf FCK-Insolvenz: "Hoffe dass er gut aus der Sache kommt"

Weltmeister Horst Eckel reagiert auf FCK-Insolvenz: "Hoffe dass er gut aus der Sache kommt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Weltmeister Horst Eckel ist besorgt um den 1. FC Kaiserslautern.
Weltmeister Horst Eckel ist besorgt um den 1. FC Kaiserslautern. © imago images/Herbert Bucco
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Der 1. FC Kaiserslautern hat eine Planinsolvenz beantragt. Horst Eckel, der letzte noch lebende Weltmeister von 1954, hofft, dass der Drittligist die wirtschaftlich schwierige Situation gut übersteht.

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Vereins-Legende Horst Eckel hat sich zurückhaltend zur beantragten Planinsolvenz seines 1. FC Kaiserslautern geäußert. Er habe diese Entscheidung des Drittligisten zwar vernommen, kann sich aber nicht im Detail dazu äußern, sagte der 88-Jährige der Tageszeitung Rheinpfalz.

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Der letzte noch lebende deutsche Weltmeister von 1954 zeigte sich besorgt: "Ich bin nicht nah genug am Verein und habe nicht genügend Informationen, um etwas dazu sagen zu können. Ich muss abwarten, wie sich die Dinge für den 1. FC Kaiserslautern entwickeln. Natürlich hoffe und wünsche ich, dass er gut aus der Sache kommt."

Der FCK wagt mit der Insolvenz einen Neuanfang

Der FCK hofft mit dem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung auf eine Neuanfang. Der Traditionsklub hat beim Amtsgericht Kaiserslautern einen Antrag auf Eröffnung des Verfahrens gestellt. Den viermaligen deutschen Meister sollen mittlerweile Schulden in Höhe von rund 24 Millionen Euro plagen.

1. FC Kaiserslautern: Tiefer Fall nach großem Erfolg

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Die 1950er Jahre, die "goldenen Jahre", sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. ©

Eckel gehörte wie Fritz und Ottmar Walter, Werner Liebrich und Werner Kohlmeyer zu den Lauterern, die 1954 das „Wunder von Bern“ schafften. Er war mit dem FCK auch 1951 und 1953 deutscher Meister.