16. Mai 2019 / 22:04 Uhr

Hrubesch kritisiert HSV-Boss Hoffmann: "Warte noch immer auf Lösungsvorschläge"

Hrubesch kritisiert HSV-Boss Hoffmann: "Warte noch immer auf Lösungsvorschläge"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Horst Hrubesch (r) hat die Arbeit des Vorstandsvorsitzenden des HSV, Bernd Hoffmann (l), kritisiert.
Horst Hrubesch (r) hat die Arbeit des Vorstandsvorsitzenden des HSV, Bernd Hoffmann (l), kritisiert. © imago images / DeFodi
Anzeige

Horst Hrubesch hat in einem Interview die Arbeit von HSV-Boss Bernd Hoffmann hinterfragt. Dem ehemaligen Nationalstürmer fehlt ein klares Konzept beim Traditionsverein.

Anzeige
Anzeige

Der einstige HSV-Stürmer Horst Hrubesch hat das Konzept seines ehemaligen Vereins arg hinterfragt. "Man hat am Anfang der Saison gesehen, dass wir keine Mannschaft auf dem Platz haben. Da passte nichts zusammen. Mir fehlt seit Jahren ein klarer Plan oder eine Philosophie im Verein", erklärte der 68-Jährge im Interview mit dem freien Journalisten Daniel Jovanov. Die Hanseaten hatten zuletzt gegen den FC Ingolstadt und den SC Paderborn hohe Niederlagen kassiert und den Aufstieg in die Bundesliga auf der Zielgeraden noch verspielt.

Karriere-Killer HSV? So erging es den Trainern nach der Trennung

Bereits 18 Cheftrainer hatte der Hamburger SV seit der Jahrtausendwende. Der <b>SPORT</b>BUZZER macht den Check: Wie erging es den entlassenen Coaches nach ihrem Engagement an der Elbe? Zur Galerie
Bereits 18 Cheftrainer hatte der Hamburger SV seit der Jahrtausendwende. Der SPORTBUZZER macht den Check: Wie erging es den entlassenen Coaches nach ihrem Engagement an der Elbe? ©
Anzeige

Hrubesch schwört HSV die Treue: "Immer HSVer geblieben"

Seine Liebe zum Klub ist trotz der schwierigen sportlichen Lage weiterhin ungebrochen: "Ich bin nach meinen fünf Jahren in Hamburg als Spieler immer HSVer geblieben, da führt kein Weg dran vorbei", stellte Hrubesch klar. Der einstige Frauen-Bundestrainer spielte von 1978–1983 für die Hanseaten und erzielte in 202 Pflichtspielen für die Hamburger 124 Treffer.

Einer möglichen Rückkehr zum HSV sieht er mit gemischen Gefühlen entgegen: "Über die Jahre habe ich gelernt, nur noch das zu machen, wovon ich wirklich überzeugt bin. Der HSV kam aber immer erst dann auf mich zu, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen war. Es heißt dann immer, wir würden dem Verein nicht helfen wollen. Aber das stimmt nicht."

Mehr vom HSV

"Wenn man sich hinsetzt und in der Öffentlichkeit ein paar Sprüche tätigt, sollte man parallel einen Plan haben. Den will ich erst einmal sehen. Aber es geht nicht um Erklärungen, sondern um Maßnahmen. Ich warte noch immer auf Lösungsvorschläge", sagte er in Richtung von Vorstandschef Bernd Hoffmann. Bei all der Kritik hofft er aber weiterhin auf die Rückkehr des HSV in das deutsche Oberhaus. "Ich wünsche mir, dass der "Dicke" (Uwe Seeler, A.d.R) noch miterlebt, wie der HSV wieder in die Bundesliga aufsteigt."

Schafft der HSV den Aufstieg im nächsten Jahr? Stimm ab!

Mehr anzeigen

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt