10. Mai 2021 / 23:04 Uhr

Trainer Hrubesch nach Debüt auf HSV-Bank zufrieden: "Es war eine riesige Woche"

Trainer Hrubesch nach Debüt auf HSV-Bank zufrieden: "Es war eine riesige Woche"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Trainer Horst Hrubesch feierte gegen den 1. FC Nürnberg einen erfolgreichen Einstand auf der Bank des Hamburger SV.
Trainer Horst Hrubesch feierte gegen den 1. FC Nürnberg einen erfolgreichen Einstand auf der Bank des Hamburger SV. © IMAGO/Sportfoto Zink
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Horst Hrubesch hat sich nach dem 5:2-Erfolg über den 1. FC Nürnberg zufrieden über sein Debüt als Interimstrainer beim Hamburger SV geäußert. "Es war eine riesige Woche", meinte die 70 Jahre alte Klub-Ikone - und lobte seine Mannschaft.

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Nach seinem geglückten Debüt auf der Trainerbank des Zweitligisten Hamburger SV war Horst Hrubesch abgekämpft. "Genießen? Ich sehe zu, dass ich nach Hause komme. Ich bin kaputt", sagte der Nachfolger des in der vergangenen Woche entlassenen Daniel Thioune nach dem 5:2 (3:1)-Erfolg des HSV über den 1. FC Nürnberg bei Sky mit einem Lächeln zu seiner weiteren Abendplanung. Bei aller Erschöpfung war Hrubesch aber auch zufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge - nicht nur während der 90 Minuten gegen den "Club". "Wenn du die Jungs im Training siehst, weißt du, wie viel Potenzial da ist. Es war eine riesige Woche. Es hat Spaß gemacht, die Spieler ziehen mit", sagte der 70-Jährige.

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Trotz des Sieges über die Franken haben die Hamburger den Aufstieg aber nicht in der eigenen Hand. Um noch auf den Relegationsplatz zu kommen oder gar den direkten Aufstieg zu schaffen, müssen die Hanseaten auf Patzer der SpVgg Greuther Fürth oder von Holstein Kiel hoffen. Die Kieler hatten mit dem 1:0-Erfolg im Nachholspiel gegen Hannover 96 am Montag Rang zwei zurückerobert. Weil sie noch eine weitere Partie nachzuholen haben und damit ihren Vorsprung noch ausbauen können, ist die Ausgangsposition der "Störche" glänzend. "Jeder weiß, dass es nur über diese drei Spiele geht", meinte Hrubesch über sein Kurz-Comeback im Trainer-Geschäft: "Vielleicht haben wir eine Chance, zumindest haben wir dann alles versucht." HSV-Abwehrspieler Toni Leistner ergänzte: "Es ist leider die Lauerposition. Aber mit dem Sieg heute haben wir ein bisschen Druck ausgeübt."

Mit weiteren Punktgewinnen in den Begegnungen beim VfL Osnabrück am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, Sky) und zum Abschluss am 23. Mai gegen Eintracht Braunschweig wollen die Hamburger ihre Mini-Chance aufrecht erhalten. Auch wenn Hrubesch vor allem an der Bremer Brücke beim VfL mit viel Gegenwehr rechnet. "Ich weiß, was auf uns zukommt. Alle, die unten stehen, haben sich wirklich reingehauen. In den zwei Spielen musst du bestätigen, was du heute gemacht hast." Sogar Nürnbergs Keeper, Ex-HSV-Keeper Christian Mathenia, zollte Hrubesch Respekt. "Er ist hier eine Legende. So wie der HSV heute aufgetreten ist, kann es sein, dass sie oben noch ein Wörtchen mitsprechen." Und FCN-Coach Robert Klauß hatte bemerkt, dass beim HSV "sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank viele Emotionen drin waren". Da darf man im Anschluss dann auch einmal kaputt sein - wie Hrubesch.

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