06. Oktober 2019 / 19:38 Uhr

"Das tut schon sehr weh": HSC verliert beim Lüneburger SK erst in der letzten Minute

"Das tut schon sehr weh": HSC verliert beim Lüneburger SK erst in der letzten Minute

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
War alles andere als zufrieden mit seiner Mannschaft: HSC-Trainer Martin Polomka.
War mit dem Spiel trotz der Niederlage nicht unzufrieden: HSC-Trainer Martin Polomka. © Florian Petrow
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Die Leistung stimmte wieder einmal beim HSC Hannover, die Punktausbeute allerdings nicht. Beim Lüneburger SK verlor die Mannschaft von Martin Polomka trotz Überzahl durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:2. Vorher hatte der HSC selbst Chancen, um das Spiel zu gewinnen. 

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Wieder nah dran, aber wieder nichts in den Händen: der HSC hat beim Lüneburger SK durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 1:2 verloren – und das in Überzahl. „Das tut schon sehr weh“, sagte Trainer Martin Polomka, zeigte aber schnell wieder Kampfgeist: „Wenn wir diese Leistung regelmäßig abrufen, dann müssen wir uns um den Klassenerhalt keine Sorgen machen.“

Unnötiger Fehler wird bestraft

Der HSC legte gegen in dieser Spielzeit starke Lüneburger gut los. Yannick Bahls, Torben Deppe und Ferhat Bikmaz scheiterten aber an Torwart Ole Springer. Mit der ersten Offensivaktion trafen die Lüneburger die Latte (15.). „Danach haben wir kurzzeitig den Faden verloren“, so Polomka. Prompt nutzten die Lüneburger das aus: Björn Lambach traf den Ball beim Klärungsversuch nicht richtig, Can Düzel schoss ein (18.). „Das war völlig unnötig“, sagte Polomka.

Seine Mannschaft kämpfte sich aber schnell wieder zurück in die Partie und wurde belohnt: Niklas Kiene flankte präzise auf Bahls, der per Kopf zum Ausgleich traf (33.). „Das haben wir gut gemacht“, lobte der HSC-Trainer.

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Chancen auf beiden Seite - LSK mit dem besseren Ende

Kurz nach der Pause vergab Björn Masur die Chance zur Führung: Seinen Schuss hielt der LSK-Torwart (47.). In der Folge hatten beide Seiten Möglichkeiten zu Toren. Nach einem Foul an Rodi Hezo musste der bereits mit Gelb vorbelastete Eliezer Correia Ca mit Gelb-Rot vom Feld (82.). Doch die Überzahl tat dem HSC nicht gut: „Es wurde hektisch, wir haben keine Ruhe gefunden“, beklagte sich Polomka.

Nachdem die Lüneburger einen Freistoß zugesprochen bekamen, beschäftigten sich die HSC-Spieler noch mit sich selbst. „Der LSK handelte schnell, während wir noch diskutierten“, ärgerte sich der HSC-Coach. Sascha Algermissen rettete beim ersten Torschuss noch, beim Abpraller war Deniz Tayar etwas zu spät dran und konnte den Kopfballtreffer von Ante-Akira Kutschke nicht verhindern.

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