28. November 2021 / 18:11 Uhr

"Bist du machtlos": HSC gegen starke Gäste aus Jeddeloh chancenlos

"Bist du machtlos": HSC gegen starke Gäste aus Jeddeloh chancenlos

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Martin Wiederhold (rechts) und der HSC haben im Heimspiel gegen Jeddeloh wenig zu bestellen.
Martin Wiederhold (rechts) und der HSC haben im Heimspiel gegen Jeddeloh wenig zu bestellen. © Debbie Jayne Kinsey
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Nichts zu holen gewesen ist für den HSC im Heimspiel gegen den SSV Jeddeloh. "Wir leisten uns einfach wieder individuelle Fehler, wo du als Trainer machtlos bist", resümierte Coach Martin Polomka nach der 1:5-Niederlage.

Die einen haben aus den vergangenen sechs Spielen fünf Siege geholt, die anderen kassierten ihre vierte Niederlage in Folge und warten seit Mitte Oktober auf einen Dreier. HSC-Trainer Martin Polomka würde es „nicht wundern, wenn die noch unter die ersten fünf rutschen“.

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Dann wäre die 1:5 (0:1)-Niederlage seines Teams gegen den SSV Jeddeloh immerhin bedeutungslos. Einen vorzeitigen Abschied schließt Polomka nach dem Abrutschen auf den letzten Platz in der Regionalliga Nord aus: „Das ist bei uns kein Thema.“

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem HSC Hannover und SSV Jeddeloh

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Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem HSC Hannover und SSV Jeddeloh ©

Bereits nach elf Minuten liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher, Almir Ziga erzielte seinen ersten von am Ende drei Treffern für die Ammerländer. Der HSC tat sich schwer, ins Spiel zu finden. „Erst kurz vor der Halbzeit waren wir richtig drin“, sagte Polomka.

Wirklich gefährlich wurden die Platzherren allerdings nicht, stattdessen sorgte Julian Bennert sechs Minuten nach Wiederanpfiff bereits für die frühe Vorentscheidung. Ziga legte noch zwei Treffer nach (70., 89.), für den Endstand sorgte Gentuar Durmishi.

Das zwischenzeitliche 1:3 durch einen verwandelten Strafstoß von Pascal Gos war nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Jeddeloh war wirklich richtig stark“, sagte Polomka, „und wir leisten uns einfach wieder individuelle Fehler, wo du als Trainer machtlos bist.“