03. Oktober 2019 / 18:12 Uhr

Wie die begossenen Pudel: Der HSC geht beim VfB Oldenburg mit 1:6 unter

Wie die begossenen Pudel: Der HSC geht beim VfB Oldenburg mit 1:6 unter

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
HSC-Trainer Martin Polomka ärgert sich über eine Szene.
HSC-Trainer Martin Polomka ärgert sich über eine Szene. © Florian Petrow
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Diese Reise hat sich für den HSC Hannover definitiv nicht gelohnt: Im Viertelfinale des Niedersachsenpokals ist das Team von Martin Polomka beim VfB Oldenburg mit 1:6 untergegangen. "Das ist ein böses Ergebnis", resümierte der Coach, der allerdings auch eine Vielzahl vergebener Torchancen zu monieren hatte.

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Nichts wird es mit dem Besuch von Bayern, Dortmund oder Werder im DFB-Pokal an der Constantinstraße. Der HSC ist im Viertelfinale des Niedersachsenpokals mit 1:6 beim Regionalligarivalen VfB Oldenburg unter die Räder geraten. „Das ist ein böses Ergebnis“, sagte HSC-Trainer Martin Polomka anschließend. „Wenn wir aber von elf dicken Torchancen nur eine nutzen, dann sagt das eine Menge aus.“

Polomka hatte Kapitän Ferhat Bikmaz und Führungsspieler Deniz Tayar bewusst geschont. „Es müssen auch mal andere Verantwortung übernehmen“, forderte er. Doch das klappte nicht: „Von der Kommunikation und Körpersprache her war das viel zu wenig auf dem Platz.“

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Schon früh gingen die Oldenburger, trainiert von Alexander Kiene, durch Enis Bytyqi in Führung (4.). „Danach hatten wir vier Großchancen“, so Polomka. Maurice Kleinert per Kopf sowie Björn Masur, Torben Deppe und Almir Kasumovic mit Schüssen scheiterten aber jeweils.

Eine Halbzeit zum Wegschmeißen

Vorne klappte nichts und die Schwächen in der Defensive nutzten die Oldenburger eiskalt aus: Bytyqi (18.) und Kifuta Kiala Makangu (20., 32.) schraubten das Ergebnis auf 4:0. „Das war eine Halbzeit, die man wegschmeißen konnte“, ärgerte sich Polomka. Immerhin gelang der Ehrentreffer kurz vor der Pause: Kasumovic bewies Köpfchen nach einem Deppe-Freistoß (42.).

In der zweiten Hälfte hätten es die Gäste durchaus wieder zu einem spannenden Spiel werden lassen. Doch Kasumovic, Niklas Kiene und Masur scheiterten allesamt freistehend am Torwart Dominik Kisiel. Deniz Tayar köpfte aus fünf Metern freistehend neben das Tor, Kiene schoss nach einem geblockten Schuss von Deppe drüber. „Mehr Hochkaräter geht doch gar nicht“, fluchte Polomka. Die Tore machten schließlich wieder nur die Oldenburger: Ibrahim Temin traf doppelt (69., 74.).