27. September 2019 / 13:50 Uhr

Torflaute beendet: Almir Kasumovic will nun regelmäßig für den HSC Hannover jubeln

Torflaute beendet: Almir Kasumovic will nun regelmäßig für den HSC Hannover jubeln

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Almir Kasumovic vom HSC lässt sich für seinen Ausgleichstreffer feiern.
Almir Kasumovic vom HSC lässt sich für seinen Ausgleichstreffer feiern. © Florian Petrow
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"Ich lebe im Jetzt", sagt Almir Kasumovic. Nach 801 torlosen Minuten nach seinem Wechsel zum HSC Hannover ist für den 25-jährigen Angreifer der Knoten endlich geplatzt. Am Sonntag (15 Uhr) kann er gegen Mitaufsteiger Altona 93 gleich weitermachen.

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Bei manch vergebener Torchance in dieser Saison hatte sich Almir Kasumovic anschließend schon ein paar Gedanken gemacht. Doch in den meisten Fällen hakt er diese Misserfolge schnell ab. „Ich lebe im Jetzt und beschäftige mich nicht mit Dingen, die gewesen sind. Das lenkt nur ab“, sagt der 25-jährige Angreifer.

Mitaufsteiger zu Gast an der Constantinstraße

Am Mittwoch feierte er seinen ersten Treffer seit seinem Wechsel im Sommer vom TSV Havelse an die Constantinstraße. Er sorgte beim 2:2 bei Hannover 96 II für das zwischenzeitliche 1:1. Nachdem der Knoten bei ihm geplatzt ist, will Kasumovic nun gerne regelmäßig jubeln. Am liebsten gleich wieder am Sonntag (15 Uhr), wenn Mitaufsteiger Altona 93 im VW Podbi Sportpark zu Gast ist.

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen Hannover 96 II und dem HSC Hannover

Daniel Eidtner von Hannover 96 II drückt den Ball zum 1:0 über die Linie. Zur Galerie
Daniel Eidtner von Hannover 96 II drückt den Ball zum 1:0 über die Linie. ©
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"Können den Schwung mitnehmen"

Für Kasumovic ist der nächste Gegner einer, „gegen den wir punkten müssen. Wir können unseren Schwung mitnehmen, dürfen dabei aber nicht denken, dass es eine leichtere Aufgabe wird als gegen 96.“ Zu Überheblichkeiten besteht beim Tabellenvorletzten, der nur acht Punkte aus elf Spielen auf dem Konto hat, ohnehin kein Anlass.

Warnung genug dürfte sein, dass die Hamburger zuletzt den Titelanwärter Wolfsburg II mit 4:1 wegfegten. „Die haben ihre Qualitäten“, weiß HSC-Trainer Martin Polomka. Für ihn ist aber auch klar: „Beide Teams haben dieselben Ambitionen – nämlich, die Klasse zu halten.“ Altona hat bisher lediglich zwei Punkte mehr als der HSC eingefahren.

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"Wir müssen uns nicht verstecken"

Dass der HSC die Qualität hat, die Klasse zu halten, davon ist Kasumovic überzeugt. „Wir haben beim Großteil der bisherigen elf Spiele gezeigt, dass wir mithalten können. Wir müssen uns nicht verstecken. Die Erfahrung und das nötige Glück fehlen uns nur noch.“

Dieses Glück hatte er bei seinem Treffer auf seiner Seite. „Es ist sehr befreiend, endlich getroffen zu haben. Damit sind die letzten negativen Gedanken endgültig weg“, sagt Kasumovic, der – wie in der Vorsaison – sein erstes Saisontor erneut gegen 96 II erzielte.

Schultz ist zurück auf dem Platz

Kasumovic rechnet mit einem wieder offensiv ausgerichteten HSC: „Wir werden nicht abwartend agieren“, sagt der Angreifer. Polomka lässt noch offen, mit welchem Personal er in diese Begegnung geht: „Es kann sein, dass wir als Schutzmaßnahme ein paar Spielern eine Pause geben.“ Es stehen grundsätzlich alle Spieler der vergangenen Partie zur Verfügung.

Erfreulich: Christopher Schultz trainierte in dieser Woche erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder mit der Mannschaft. An eine Rückkehr auf das Feld ist aber noch nicht zu denken.

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