16. Februar 2020 / 18:07 Uhr

"Da wäre mehr drin gewesen": HSC mit zwei Lattentreffern beim 0:0 gegen Rehden

"Da wäre mehr drin gewesen": HSC mit zwei Lattentreffern beim 0:0 gegen Rehden

Carsten Bergmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Yannick Bahls (links) trifft das leere Tor nicht und ärgert sich.
Yannick Bahls (links) trifft das leere Tor nicht und ärgert sich. © Debbie Jayne Kinsey
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Dieser Start ins neue Jahr kann sich sehen lassen. Dem 2:0 gegen den HSV II hat der HSC ein Remis gegen den BSV SW Rehden folgen lassen. Vier Punkte aus zwei Spielen - so kann es etwas werden mit dem Klassenerhalt. Angesichts von zwei Lattentreffern war beim 0:0 gegen Achten der Regionalliga Nord sogar mehr drin.

Zweites Spiel, zweites Mal zu Null und nicht mehr Tabellenletzter. Das 0:0 gegen den Tabellenachten BSV SW Rehden verschafft dem HSC Hannover weiter Selbstvertrauen im Rennen um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord.

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Die Bilanz aus den ersten beiden Partien ist durchaus ordentlich: Vier Punkte hat das Team von Martin Polomka zum Start ins neue Fußballjahr geholt. In den 20 Spielen zuvor waren es lediglich elf Zähler.

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem HSC Hannover und BSV SW Rehden

Martin Wiederhold fliegt zu Boden. Zur Galerie
Martin Wiederhold fliegt zu Boden. ©

„Und wir hätten heute durchaus gewinnen können“, sagte der Trainer. Zwei Lattentreffer von Winter-Neuzugang Solomon Okoronkwo und Martin Wiederholt bewahrten die Gäste aus Rehden vor dem Rückstand.

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Fünf Minuten vor Schluss hatte dann Winter-Verstärkung Yousef Emghames den Sieg auf dem Fuß, scheiterte aber an BSV-Keeper Nick Borgmann. „Ärgerlich, eigentlich wäre da mehr drin gewesen“, sagte Polomka, gibt sich mit dem Punkt und dem Super-Start aber durchaus zufrieden.

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Seine Mannschaft zeigt sich nach der schwachen Hinserie deutlich verbessert. Vor allem im Angriff bringt der HSC mit Okoronkwo, dem früheren Profi von Hertha BSC, neue Stabilität auf den Platz. Wichtig: Vor allem mit Wiederholt, der die Hinrunde verletzungsbedingt über weite Strecken verpasste, harmoniert der Ex-Profi aus Nigeria.

„Ich möchte aber jetzt niemanden besonders herausnehmen“, sagte der Trainer und sprach der Mannschaft ein Kollektiv-Lob aus. Gute Kommunikation auf dem Platz, läuferisch auf Augenhöhe und nicht mehr Letzter. Freitag nun geht’s schon weiter. Um 19.30 Uhr gastiert der HSC bei Werder Bremen II.