14. Februar 2020 / 16:31 Uhr

Wenn es der Platz zulässt: HSC will Rehden "mit Herz und Leidenschaft ärgern"

Wenn es der Platz zulässt: HSC will Rehden "mit Herz und Leidenschaft ärgern"

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Spieler des HSC - hier Niklas Kiene (links) und Dominic Vilches-Bermudez
 - würden am Sonntag gern wieder spielen und natürlich auch natürlich.
Die Spieler des HSC - hier Niklas Kiene (links) und Dominic Vilches-Bermudez - würden am Sonntag gern wieder spielen und natürlich auch natürlich. © Florian Petrow
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Der Auftaktsieg hat Mut gemacht: Regionalliga-Schlusslicht HSC will nach dem 2:0 gegen die U23 des Hamburger SV nachlegen. Zu Gast am Sonntag ist der BSV Rehden. Allerdings bleibt erst einmal abzuwarten, ob die Partie auch tatsächlich über die Bühne gehen kann.

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Der SV Arminia Hannover hat sein Oberliga-Heimspiel gegen den VfL Oldenburg bereits abgesagt, beim HSC Hannover wird indes alles versucht, damit das Regionalliga-Heimspiel gegen den BSV Rehden (Sonntag, 14 Uhr) über die Bühne gehen kann. „Die Chancen stehen 50:50“, sagt Trainer Martin Polomka. Platzwart Frank Prahl versuche alles, „damit wir spielen können, und das wollen wir auf jeden Fall“, sagt Teammanager Martin Mader. Bei einer Platzbegehung am Samstag um 11 Uhr soll die Entscheidung fallen.

Einsatz von Okoronkwo fraglich

Beim Abschlusstraining wird sich am Samstag ebenfalls entscheiden, ob Solomon Okoronkwo mitwirken kann. Den Nigerianer, der sich beim 2:0-Auftaktsieg in der Vorwoche gegen den Hamburger SV II mit dem Assist zum Endstand einfügte, plagen Oberschenkelprobleme. Aljoscha Hyde kehrt nach einer Erkältung in den Kader zurück, Keeper Sascha Algermissen und Kapitän Ferhat Bikmaz sind zu Wochenbeginn ins Aufbautraining eingestiegen.

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Die Rehdener holten in der ersten Saisonhälfte 21 Punkte mehr als der HSC, sind für Polomka aber nicht nur deswegen das Überraschungsteam. „Das ist eine der spielstärksten Mannschaften, mit viel Erfahrung in ihren Reihen.“ Bei der im Winter Unruhe herrschte: Heiner Backhaus wechselte ins Trainerteam des Drittligisten SG Sonnenhof-Großaspach, wo er mittlerweile schon wieder freigestellt wurde, der 43-jährige Belgier Maarten Schops folgte ihm nach.

Wenn der Auftaktsieg allerdings eins gezeigt hat, dann dass der HSC in der Winterpause gut gearbeitet hat. Die Laufarbeit soll die Grundlage für dringend benötigte Erfolgserlebnisse sein. „Wir werden versuchen, die abgezockten Gäste mit Herz und Leidenschaft zu ärgern“, sagt Polomka.

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