19. Oktober 2019 / 18:35 Uhr

Aufgeben verboten: HSC vor dem Kellerduell kämpferisch

Aufgeben verboten: HSC vor dem Kellerduell kämpferisch

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Frust auf der Bank des HSC Hannover.
Frust auf der Bank des HSC Hannover. © deisterpics/Stefan Zwing
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Wirklich rund läuft die Regionalliga Nord-Saison für den HSC nicht. Mit lediglich neun Punkten stehen die Hannoveraner am Tabellenende. Mit einem Sieg gegen die Reserve vom FC St. Pauli (Sonntag, 14 Uhr) wüde das rettende Ufer wieder näher rücken. 

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In der Fußbal­ler-Wahrnehmung – so scheint es – geht es nicht immer gerecht zu. Zumeist ein Gefühl, das eng mit der Tabellensituation einhergeht. Wie beim HSC. Letzte Woche rutschte der Regionalliga Aufsteiger auf den letzten Platz ab. Zum zweiten Mal verlor das Team durch einen Treffer in der Nachspielzeit. Aber aufgeben? „Nein, sicher nicht.“ Das sagt Frank Kittel, Sportchef der Truppe aus der List.

Montag hat er sich vor die Mannschaft gestellt, auf die Werte, die Gemeinschaft und – natürlich – auf die Gerechtigkeit hingewiesen. „Es ist ja nicht so, dass wir aussichtslos am Tabellenende stünden.“ Stimmt. Letzter ja, aber das Fernglas zu den ­Nichtabstiegsrängen braucht der Klub noch nicht. Vier Punkte fehlen auf Altona. Damit der Abstand nicht noch größer wird, sollte ein Sieg im Kellerduell gegen den Vorletzten St. Pauli her.

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"Totengräbrestimmung herrscht nicht"

„Ich habe das Gefühl, dass jeder Einzelne bei der Mannschaft dabei ist“, sagt Kittel. Enttäuschung sei da, das Hadern mit den eigenen Möglichkeiten auch. „Aber Totengräberstimmung herrscht nicht.“ Trainer Martin Polomka hat in dieser Woche noch mal Reize gesetzt, will auch durchaus die Rotationsmaschine für die Startelf anschmeißen. Einzig die Trainingseindrücke zählen. „Wer die beste Mentalität zeigt, der wird spielen.“

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Keine Trainerdiskussion

Kittel lässt derweil auch keine Diskussion am Trainer aufkommen. „Am liebsten möchte ich mit Martin zwei oder drei Jahre verlängern, das will Martin leider nicht. Beim HSC wird es keine Trainerfrage geben."

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