22. Februar 2019 / 11:51 Uhr

HSC Hannover startet gegen Cloppenburg - bei Polomka "kribbelt" es

HSC Hannover startet gegen Cloppenburg - bei Polomka "kribbelt" es

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
HSC-Trainer Martin Polomka freut sich auf das erste Pflichtspiel des Jahres.
HSC-Trainer Martin Polomka freut sich auf das erste Pflichtspiel des Jahres. © Sielski-Press
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Der HSC Hannover steht vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres. Am Sonntag (15 Uhr) trifft die Polomka-Elf auf den Tabellenletzten BV Cloppenburg. Beim HSC-Trainer "kribbelt" es - schließlich wollen die Hannoveraner "um den Aufstieg mitspielen".

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Am Mittwoch hat Martin Polomka noch Anschauungsunterricht beim Champions-League-Spiel zwischen Schalke und Manchester City genommen und war angetan vom Positionsspiel der Engländer. Am Sonntag (15 Uhr) möchte er mit seinem HSC im ersten Pflichtspiel des Jahres gegen den BV Cloppenburg ähnlich auftreten. „Wir wollen um den Aufstieg mitspielen, werden aber keinen Hurra-Fußball zeigen und keinen Sturmlauf hinlegen“, kündigt Polomka an.

"Grundstimmung war nach den Testspielen nicht die beste"

Er fiebert dem Anpfiff der Partie zwischen dem Zweiten und Tabellenletzten entgegen: „Es kribbelt bei mir.“ Allerdings sagt er auch: „Die Grundstimmung war nach den letzten Testspielen nicht die beste.“ Der HSC hatte sich nach Siegen über Ramlingen (3:2), den OSV (2:1) einige deutliche Packungen gegen höherklassige Teams eingefangen.

So ging der Vergleich gegen Hannover 96 II 1:6 verloren, gegen Heeßel 1:2, gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder 2:3 und abschließend beim Regionalligaspitzenreiter VfL Wolfsburg II 0:6 aus. „Diese Ergebnisse haben vielleicht die Sinne der Spieler geschärft“, sagt der Trainer und meint damit, dass alle Spieler fokussiert bleiben und in jedem Spiele eine Topleistung abrufen müssen, wenn sie ihren Traum vom Aufstieg realisieren wollen.

Bilder vom Testspiel HSC Hannover gegen 1. FC Germania Egestorf/Langreder

HSC-Akteur Ferhat Bikmaz (links) im Duell mit Egestorfs Christoph Beismann. Zur Galerie
HSC-Akteur Ferhat Bikmaz (links) im Duell mit Egestorfs Christoph Beismann. ©
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Die Fitness stimmt

Die Spieler scheinen zu wollen. Zumindest haben sämtliche Akteure in der Winterpause ihre Hausaufgaben erledigt und sich individuell fit gehalten. „Es kam niemand mit schlechteren Werten zurück als vor der Pause“, lobt Polomka seine Kicker. „Das spricht für den Charakter.“ Vielleicht zog aber auch einfach die Drohung, dass Spieler mit schlechterer Fitness in die zweite Mannschaft geschoben werden.

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"Das ist eine spannende Geschichte"

Polomka freut sich auf das Duell mit dem Letzten auch aus einem besonderen Grund. Mit Imke Wübbenhorst trainiert erstmals eine Frau ein hochspielendes Männerteam. „Das ist eine spannende Geschichte“, sagt der HSC-Coach. Er hat nichts gegen weibliche Trainer. „Ich bin ein offener Typ.“ Ihm ist das Geschlecht völlig egal. „Entscheidend ist, dass ein Trainer qualitativ gute Arbeit leistet“, betont er und ergänzt mit einem Lachen: „Ich wünsche ihr auch viel Erfolg - aber erst nach dem Spiel gegen uns.“

Steffen von Pless (Rückenprobleme) und Torben Deppe (hohe Belastung nach langer Verletzungspause) sind fraglich, könnten aber laut Polomka Optionen für Sonntag sein. Der HSC hofft auf eine möglichst große Kulisse und bietet Vereinsmitgliedern daher freien Eintritt an.

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