13. Mai 2019 / 09:58 Uhr

Einzig Björn Masur trifft: Aber egal, der HSC steht wieder an der Tabellenspitze!

Einzig Björn Masur trifft: Aber egal, der HSC steht wieder an der Tabellenspitze!

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Siegtreffer: Björn Masur schiebt für den HSC ein.
Der Siegtreffer: Björn Masur schiebt für den HSC ein. © Florian Petrow
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Der HSC hatte so seine Mühe mit Kellerkind TB Uphusen, aber nach 90 eher zähen Minuten standen drei Punkte - und der erneute Sprung an die Tabellenspitze der Oberliga. Ein Erfolg fehlt der Mannschaft von Martin Polomka noch für den direkten Aufstieg in die Regionalliga.

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Pflichtaufgabe erfüllt: Am nächsten Sonnabend hat der HSC sein Endspiel um den Aufstieg in die Regionalliga. Das Team von Martin Polomka mühte sich am vorletzten Spieltag zu einem 1:0-Arbeitssieg über den abstiegsbedrohten TB Uphusen. „Es war das erwartet schwere Spiel“, sagte Coach Polomka. Der HSC überholte mit dem Erfolg wieder den FC Eintracht Northeim an der Tabellenspitze, das am Freitag mit einem 3:1 bei Eintracht Braunschweig II vorgelegt hatte. Unter den Zuschauern waren auch Polomka und ein paar Spieler.

Auf der Suche nach der Balance

Dem HSC fehlte im eigenen Spiel offensiv zunächst die Durchschlagskraft. „Das lag an der taktischen Ausrichtung. Wir mussten die richtige Balance finden und durften die Defensive nicht vernachlässigen“, erläuterte der Trainer. Die besten Möglichkeiten der ersten 45 Minuten vergaben Ferhat Bikmaz, Björn Masur und Deniz Tayar, die jeweils an Schlussmann Christian Ahlers-Ceglarek scheiterten.

Bilder vom Spiel der Oberliga zwischen dem HSC Hannover und TB Uphusen

Niklas Kiene (links) vom HSC geht mit aller Wucht ins Kopfballduell. Zur Galerie
Niklas Kiene (links) vom HSC geht mit aller Wucht ins Kopfballduell. ©
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In der Pause richtete Kapitän Bikmaz das Wort in einer Ansprache an die Mitspieler. „Es war emotional“, sagte Polomka, der die taktische Ausrichtung änderte. Fortan ließ er den TB schon früh im Angriffspressing unter Druck setzen. Uphusen wurde somit zu Fehlern oder zu vielen hohen Bällen gezwungen. Der HSC erarbeitete sich dadurch immer mehr Feldvorteile. Nach einem Pass in die Tiefe von Bikmaz auf den in die Startelf geworfenen Adonis Ruhani legte dieser quer auf Masur. Der Torjäger hatte keine Probleme, zu seinem siebten Saisontreffer einzuschieben (54.).

Konter nicht gut ausgespielt

Uphusen agierte nach dem Rückstand offensiver, dadurch ergaben sich Räume für den HSC. „Die Konter haben wir aber nicht gut ausgespielt. Dabei haben wir solche Situationen in der Woche noch geübt“, sagte Polomka. So blieb es bis zum Schluss spannend. Die Gäste wollten den Ausgleich erzwingen. „Bei jedem Angriff hatten die Zuschauer einen Atemstillstand“, so Polomka. Doch seine Hintermannschaft stand im Verbund sicher.

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