27. Juli 2020 / 16:07 Uhr

Hannoveraner mit 134 Regionalligaspielen: Angelt sich der HSC Kevin Kalinowski?

Hannoveraner mit 134 Regionalligaspielen: Angelt sich der HSC Kevin Kalinowski?

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
In der vergangenen Saison trug Kevin Kalinowski (links), hier im Duell mit Bennet van den Berg (Werder Bremen II) das Trikot des VfB Oldenburg.
In der vergangenen Saison trug Kevin Kalinowski (links), hier im Duell mit Bennet van den Berg (Werder Bremen II) das Trikot des VfB Oldenburg. © imago images / foto2press
Anzeige

Der HSC Hannover sucht noch nach einem Innenverteidiger. Auf dem Zettel steht mit Kevin Kalinowski vom VfB Oldenburg ein regionalligaerfahrener Defensivspezialist rücken, der in der Region Hannover kein Unbekannter ist.

Anzeige
Anzeige

Drei Positionen sind beim HSC Hannover noch offen. „Wir suchen noch einen Innenverteidiger, einen Sechser und einen flexiblen Offensivspieler“, sagt Martin Polomka, Trainer des Fußball-Regionalligisten, beim Trainingsauftakt vor acht Tagen. Nach SPORTBUZZER-Informationen dieser Zeitung könnte Kevin Kalinowski neben Ebrahim Farahnak (SV Arminia) der zweite Neuzugang für die Innenverteidigung sein.

Kalinowski wohnt im Stadtteil Sahlkamp

Der 26-Jährige ist 1,88 Meter groß, hat für den TSV Havelse, SC Verl, die TSG Neustrelitz, den BSV Rehden und zuletzt beim VfB Oldenburg insgesamt 134 Spiele in der Regionalliga absolviert.

Mehr zum Amateurfußball in Hannover

Kalinowski wohnt im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp, wechselte nach Stationen beim SV Arminia und SC Langenhagen 2010 in die U17 des HSC. Trainer damals: Frank Kittel, heute Sportmanager des Regionalligisten. In der Saison 2011/2012 absolvierte der Innenverteidiger 23 Spiele für den VfL Oldenburg in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost.

Bilder vom Trainingsauftakt des HSC Hannover

Sportwissenschaftler Carsten Dick scheucht unter den wachsamen Augen von Trainer Martin Polomka die HSC-Spieler. Zur Galerie
Sportwissenschaftler Carsten Dick scheucht unter den wachsamen Augen von Trainer Martin Polomka die HSC-Spieler. ©

Noch Hoffnung auf Sprung in die 3. Liga

Zurück in Havelse machte er seine ersten Schritte im Herrenbereich. Richtig durchsetzen konnte er sich nicht, seinen Traum vom Fußballprofi soll Kalinowski allerdings immer noch nicht ad acta gelegt haben. Stattdessen hofft er in der neuen Saison auf einen Vertrag bei einem Drittligisten. Sollte sich für ihn also keine Option ergeben, könnte er beim HSC wieder ein Thema werden.

„Wir sondieren den Markt“, hält sich Polomka bedeckt, „es gibt viele Spieler, mit denen wir sprechen.“ Ein Dementi klingt anders.