03. Oktober 2019 / 08:21 Uhr

"Schenken nichts ab": HSC freut sich auf Herausforderung beim VfB Oldenburg

"Schenken nichts ab": HSC freut sich auf Herausforderung beim VfB Oldenburg

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannovers Fabian Weigel (rechts) ist mit Oldenburgs Kevin Kalinowski zusammengerasselt. 
Hannovers Fabian Weigel (rechts) ist mit Oldenburgs Kevin Kalinowski zusammengerasselt.  © Debbie Jayne Kinsey
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In der Regionalliga gab es für den HSC zu Hause gegen den VfB Oldenburg nichts zu holen: 0:3. Jetzt will es die Mannschaft von Martin Polomka im Viertelfinale des Niedersachsenpokals besser machen. Die Trainer freut sich schon auf das Marschwegstadion.

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Wenn Martin Polomka die Wahl hätte zwischen Teilnahme am DFB-Pokal und Klassenerhalt in der Regionalliga, würde er den Ligaverbleib vorziehen. Doch damit will der Trainer des HSC die Bedeutung des Viertelfinals im Niedersachsenpokal am Donnerstag (15 Uhr) beim VfB Oldenburg keineswegs abwerten: „Wir nehmen das sehr ernst und schenken garantiert nichts ab. Es ist schließlich auch eine lukrative Sache, wenn man in den DFB-Pokal kommt.“

Sollte der Aufsteiger beim etablierten Viertligisten erfolgreich sein, könnte es im Halbfinale gegen den Drittligisten SV Meppen gehen, wenn sich die Emsländer beim BSV Rehden durchsetzen.

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In der Liga sind beide Teams schon an der Constantinstraße aufeinandergetroffen. Damals siegte der von Alexander Kiene trainierte VfB klar mit 3:0. „Da hatten wir 20 schwache Minuten, in denen es gleich dreimal geklingelt hat“, erinnert sich Polomka.

Polomka freut sich auf das Marschwegstadion

Inzwischen haben die HSC-Kicker weitere Erfahrungen gesammelt und wollen im Marschwegstadion bestehen. „Ich habe dort noch nie gespielt. Es ist ein schöner Gegner, ein alter Traditionsverein“, sagt Polomka.

Fünf Spiele innerhalb von zwei Wochen werden den Coach wohl dazu zwingen, seine Startelf zu verändern. „Wir müssen die Belastung steuern und Verletzungen vorbeugen“, erklärt er. Außerdem seien einige Spieler leicht angeschlagen. Polomka sieht in dem K.o.-Spiel die Chance, „etwas für das Selbstbewusstsein zu tun. Ein Sieg in Oldenburg kann allen Auftrieb für die Liga geben.“

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