07. Februar 2020 / 17:23 Uhr

"Unangenehm sein": HSC startet gegen den HSV II in die entscheidenden Wochen

"Unangenehm sein": HSC startet gegen den HSV II in die entscheidenden Wochen

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Frust auf der Bank des HSC Hannover.
Frust auf der Bank des HSC Hannover. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der HSC Hannover hat rechnerisch noch Chancen auf den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord. Mit elf Punkten sind sie Schlusslicht der Tabelle. In Richtung des Klassenerhalts stehen dem Team entscheidende Wochen bevor. Los geht es mit einem Nachholspiel gegen den Hamburger SV II.

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Weil der SV Wilhelmshaven seinerzeit zwangsabsteigen musste, hätten in der Saison 2013/14 theoretisch 27 Punkte für den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Nord ge­reicht. Und selbst davon ist der HSC 16 Zähler entfernt. In 14 Spielen muss die Mannschaft von Trainer Martin Polomka jetzt die Suppe auslöffeln, die sie sich nach dem Aufstieg selbst eingebrockt hat. Mit einem Nachholspiel auf eigenem Platz gegen den Hamburger SV II beginnen am Samstag (16 Uhr) die Wochen der Wahrheit.

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Keine gute Erfahrung mit Reserveteams

„Mit Amateuren haben wir keine gute Erfahrungen ge­macht“, sagt Polomka. Der FC St. Pauli habe sechs Spieler von den Profis dabeigehabt, Wolfsburg drei und Werder zwei. Dennoch hat der HSC in den sechs Duellen mit den Reserveteams im­mer­hin vier Punkteteilungen erreicht, nur auf dem Hamburger Kiez (0:6) und in Wolfsburg (0:5) war er chancenlos. „Du weißt halt nie, was auf dich zu­kommt“, sagt Polomka und rechnet mit einer jungen, spielerisch starken Mannschaft, die „gespickt ist mit internationalen Toptalenten, die alle das Ziel haben, Profi zu werden“.

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"Das erste Spiel des Jahres ist immer weniger Gegner und mehr du selbst.“

Obwohl der HSC auf Ferhat Bikmaz (Blinddarmentzündung) und Sascha Algermissen (Oberschenkelverletzung) verzichten muss, wird Polomka Spieler aus seinem Kader streichen müssen. Klar ist: Die vier Neuzugänge Solomon Okoronkwo, Yousef Emghames, Aljoscha Hyde und Ilyas Bircan werden dabei sein. „Ich glaube“, sagt Polomka, „das erste Spiel des Jahres ist immer weniger Gegner und mehr du selbst.“ Mit Mentalität und Laufbereitschaft will der Gastgeber dagegenhalten. „Da muss man auch schon mal unangenehm sein, das wollen und das werden wir sein“, verspricht Polomka.