13. Februar 2020 / 15:53 Uhr

HSG Göttingen will an Derbysieg anknüpfen

HSG Göttingen will an Derbysieg anknüpfen

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Die HSG Göttingen (blaue Trikots), hier gegen HGRG-Spielerin Freda Seifert, will an den Derbyerfolg gegen die HG Rosdorf-Grone anknüpfen.
Die HSG Göttingen (blaue Trikots), hier gegen HGRG-Spielerin Freda Seifert, will an den Derbyerfolg gegen die HG Rosdorf-Grone anknüpfen. © Heller
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Nach zehn Niederlagen in Folge haben sich die abstiegsgefährdeten Oberligahandballerinnen der HSG Göttingen am vergangenen Wochenende mit einem überragenden 40:24-Sieg bei der HG Rosdorf-Grone belohnt. Diesen Weg will das Team am Sonnabend gegen Eintracht Hildesheim fortsetzen.

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Nicht minder hoch ist die Hürde für die HGRG am Sonntag im Derby beim Northeimer HC, der zuletzt die HSG Plesse-Hardenberg mit einem 30:17-Erfolg blamiert hat. Das Burgenteam ist am Sonnabend beim Aufsteiger HSG Osnabrück zu Gast.

HSG Göttingen – Eintracht Hildesheim (Sbd., 17 Uhr, Sporthalle BBS II). Der Tabellenfünfte Eintracht Hildesheim um Trainer Frank Mai ist in dieser Saison nicht unverwundbar. „Daher wollen wir durch eine aggressive Abwehrarbeit und eine konstante Chancenverwertung auch das Spiel für uns entscheiden“, sagt Torfrau Ann-Kathrin Stopp. Wie das geht, weiß die hochmotivierte Torjägerin Jennifer Pölkner: „Wir müssen das Tempospiel von Hildesheim früh genug unterbrechen und unsere Stärken weiter ausbauen.“

Das wünscht sich auch Teamsprecherin Franziska Gräser, nachdem sich die HSG vor dem Erfolg in Rosdorf für immer wieder gute Leistungen nicht belohnen konnte: „Nun können und wollen wir die Euphorie aus dem jüngsten Derbysieg mit in das Spiel gegen Hildesheim nehmen“, so Gräser. „Wir wissen jedenfalls um unsere Stärken. Trotz des derzeit schmalen Kaders können wir über eine aggressive Abwehr, eine konsequente Chancenverwertung und unser Tempospiel das Spiel für uns entscheiden. Wir wollen nun auch in heimischer Halle die Punkte behalten und unsere Heimstärke beweisen.“

Bilder vom Derby zwischen der HG Rosdorf-Grone und der HSG Göttingen:

HG Rosdorf-Grone - HSG Göttingen, Handball-Oberliga der Frauen 2019/20

HG Rosdorf-Grone - HSG Göttingen, Handball-Oberliga der Frauen 2019/20 Zur Galerie
HG Rosdorf-Grone - HSG Göttingen, Handball-Oberliga der Frauen 2019/20 © Heller

HSG Osnabrück – HSG Plesse-Hardenberg (Sbd., 15 Uhr). Spielführerin Lara Al Najem redet ihren Mitspielerinnen ins Gewissen: „Wir haben nach dem verkorksten Auftritt gegen Northeim nach der 17:30-Niederlage einiges gutzumachen. „Osnabrück ist ein starker Gegner mit einem guten Rückraum und schnellem Angriffsspiel. Ich weiß gar nicht, warum die Mannschaft so weit unten nur auf dem zehnten Platz steht“, betont Al Najem. „Wir müssen uns jedenfalls tüchtig ins Zeug legen und 100 Prozent geben.“

Nach rund 250 Kilometern im Bus gilt es, die lange Fahrt rund 250 Kilometer so schnell wie möglich aus den Knochen zu kriegen, um den katastrophalen Auftritt vom vergangenen Wochenende wieder auszugleichen“, appelliert Nele Röhrs an den Teamgeist. Das Hinspiel hatte Plesse-Hardenberg nur knapp mit 21:20 gewonnen. Maike Rombach, mit 109 Toren beste Werferin des Burgenteams, weiß allzu gut, dass „ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt. Wir müssen das umsetzen, was wir wirklich können. Dann ist auch ein Sieg in Osnabrück drin.“

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Northeimer HC – HG Rosdorf-Grone (So., 14 Uhr). Mit der HG Rosdorf-Grone tritt der große Verlierer des vergangenen Spieltages beim souveränen Gewinner an. „ Wir müssen in die Erfolgsspur zurückkommen und uns darauf besinnen, was wir können, damit wir die jüngste 24:40-Pleite gegen die HSG Göttingen ausbügeln können“, redet Trainer Sascha Heiligenstadt den HG-Handballerinnen ins Gewissen. „Wir wollen Reaktion zeigen“, verspricht Mannschaftsführerin Maite Gutenberg, die zuletzt wegen einer Erkältung pausieren musste.

„Um am Sonntag in Northeim als Sieger vom Platz zu gehen müssen wir genau wie im Hinspiel mit viel Tempo und einer kompakten Abwehr auftreten“, sagt Neele Diek vor dem Derby. „Wir sind jedenfalls alle hoch motiviert, das Spiel für uns zu entscheiden und wieder die Leidenschaft im Handball zu zeigen“, ergänzt die 83-fache HSG-Torjägerin Silvana Hinrichs, die es wohl in der zweiten Jahreshälfte zurück in ihre norddeutsche Heimat nach Wilhelmshaven zieht.