13. Februar 2020 / 19:12 Uhr

HSG Nord siegt mit einer Kreisläuferin als Ersatz-Keeperin

HSG Nord siegt mit einer Kreisläuferin als Ersatz-Keeperin

Tim Goebel
Peiner Allgemeine Zeitung
Sofie Teichmann (blau) erzielte acht Tore beim 33:31-Sieg der A-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen.
Sofie Teichmann (blau) erzielte acht Tore beim 33:31-Sieg der A-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen. © Foto: Isabell Massel
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Mehr Mühe als erwartet hatten die A-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen gegen den Vorletzten der Handball-Landesliga. Am Ende aber setzte sich der Vierte gegen den TV Badenstedt II mit 33:31 durch – ein Erfolgsgarant war Zoe Lindenthal. Die Kreisläuferin überzeugte als Aushilfs-Keeperin.

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Ebenfalls zwei Punkte holten die B-Juniorinnen der HSG Nord und der HSV Vechelde/Woltorf.

A-Juniorinnen

HSG Nord Edemissen – TV Badenstedt-Hannover II 33:31 (14:15). Schon bevor die Partie begann, gab es die erste Hiobotschaft für die HSG: Torhüterin Lea Goldmann zog sich beim Aufwärmen wahrscheinlich einen Bänderriss zu – für sie ging Kreisläuferin Zoe Lindenthal zwischen die Pfosten. „Sie hat einen klasse Job gemacht und ist teilweise über sich hinausgewachsen“, schwärmte Edemissens Trainer Edgar Rot.

Nicht zufrieden hingegen war er mit dem Auftritt seines Teams in Halbzeit eins. „Wie schon so oft in den vergangenen Wochen ist es nicht rund gelaufen.“ Folglich lag die HSG zur Pause gegen den Vorletzten sogar zurück. Doch schon kurz nach Wiederbeginn hatte die HSG den Rückstand in eine Führung umgewandelt. Sich abzusetzen, gelang ihr aber nicht, „weil wir zu viele technische Fehler gemacht haben“, monierte Rot. Dass es am Ende dennoch zum Sieg reichte, „lag am Kampfgeist und dem großen Zusammenhalt. Durch viel Einsatz gelingt es uns immer wieder, ein Spiel zu drehen – das ist sehr erfreulich“, erklärte Rot.

HSG: Bajohr (2), Willgeroth (1), Kae Majometano (6), Matte (3), Härtel (2), Safar (2), Kim Majotemano (8), Bosrum (1), Teichmann (8).

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B-Juniorinnen

JSG Münden – HSG Nord Edemissen 16:24 (8:14). Die ersten zehn Minuten verliefen ausgeglichen, doch danach dominierte die HSG und setzte sich bis zur Pause auf 14:8 ab. „In der ersten Halbzeit war unser Laufspiel ohne Ball sehr gut, zudem haben beide Torhüterinnen stark gehalten“, lobte Edemissens Trainer Gundolf Deterding. Allerdings sei die Defensivarbeit nicht aggressiv genug gewesen.

Trotzdem vergrößerte die HSG den Vorsprung im zweiten Abschnitt sogar noch. „Nach der Pause häuften sich zwar die technischen Fehler, aber über Kampf und Einsatzwillen haben wir uns den Sieg verdient“, sagte Deterding.

HSG Nord: Hintz (1), Majometano (9), Poersch (6), Präkels (2), Luda (5), Siedentop (1).

HSV Vechelde-Woltorf – HSG Plesse 33:21 (16:11). „Der Gegner hatte gegen unsere Tempoläufe keine Chance“, analysierte HSV-Leiter Benjamin Weiberg. Bereits zur Pause hatte die HSV mit 16:11 einen guten Vorsprung, den sie in der zweiten Halbzeit noch vergrößerte, so dass sie am Ende souverän gewann.

*HSV: * Samborski (9), Rump (9), Mudrow (5), Heineke (4), Thieleke (2), Meißner (1), Rutsch (1), Karger (1), Hartmann (1).

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