22. Dezember 2020 / 15:08 Uhr

HSG Plesse-Hardenberg: Eindrucksvolle Weihnachtsbotschaft

HSG Plesse-Hardenberg: Eindrucksvolle Weihnachtsbotschaft

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Trainer Artur Mikolajczyk (M.) und Spieler der HSG Plesse.
Trainer Artur Mikolajczyk (M.) und Spieler der HSG Plesse. © Heller
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Mit eindrucksvollen Worten hat Robert Heidhues, Vorsitzender der HSG Plesse-Hardenberg, die Situation um die coronabedingte Pause der Handballer skizziert. In der Weihnachtsbotschaft verlieh er aber auch seiner Hoffnung auf einen Neustart Ausdruck.

„Still ist es um den Handballsport in Südniedersachsen geworden. Stille auch in unseren Hallen ,An der Bünte’ und ,Am Wurzelbruchweg’“: In eindrucksvollen Worten an die Mitglieder, Freude und Gönner der HSG Plesse-Hardenberg hat der Vorsitzende des Handballklubs, Robert Heidhues, angesichts der Corona-Krise ein tristes Bild der zurückliegenden Wochen und Monate gezeichnet.

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„Kein vertrautes Quietschen der Sohlen auf dem Hallenboden, kein Echo vom Prellen des Balles, kein aufmunterndes ,Hepp’ zur Ansage des nächsten Spielzuges. Kein Schiedsrichterpfiff, wie man ihn an den Spieltagen schon außerhalb der Halle wahrnimmt. Auf den Tribünen keine Trommlergruppe, kein rhythmisches Klatschen und keine Anfeuerungsrufe, so wie wir es über Jahre gewohnt waren.“ Auch die Handballer der HSG Plesse leiden unter der coronabedingten Zwangspause, an einen Spielbetrieb ist frühestens Anfang Februar zu denken.

„Statt der Atmosphäre, die wir so mögen, steht ein leerer Parkplatz als Sinnbild für den Lockdown in unserem Sport“, fährt Heidhues fort. „Während der Profisport mit gehörigem Aufwand und mal mehr und mal weniger erfolgreich den Spielbetrieb aufrechterhält, ist der Amateursport in Deutschland quasi in Winterstarre gefangen. Wir schätzen es sehr, dass unsere regional verwurzelten Sponsoren uns so weit möglich in diesem Jahr die Stange gehalten haben.“

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Für die HSG-Verantwortlichen stelle diese Verbundenheit auch ein Teil der Motivation dar, „um in 2021 einen erneuten Versuch zur Aufnahme des Spielbetriebs für Kinder, Jugendliche und Seniorenmannschaften zu starten. Wann dies möglich sein wird, kann keiner von uns seriös vorhersagen. Dennoch hoffen wir, dass wir eines Tages wieder diese einmalige Handballatmosphäre in unseren Hallen schnuppern können.“