16. Dezember 2019 / 13:04 Uhr

HSG Plesse-Hardenberg geht als Schlusslicht ins Jahr 2020

HSG Plesse-Hardenberg geht als Schlusslicht ins Jahr 2020

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Raffael Pogadl war erfolgreichster Werfer der HSG Plesse-Hardenberg bei der knappen Heimniederlage.
Raffael Pogadl war erfolgreichster Werfer der HSG Plesse-Hardenberg bei der knappen Heimniederlage. © Helge Schneemann
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Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hatte erneut Pech. Mit einer knappen 30:31 (15:16)-Niederlage gegen den Drittliga-Absteiger MTV Großenheidorn ging das Burgenteam wieder leer aus und verabschiedete sich damit als siegloses Schlusslicht in die Weihnachtsferien.

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Während der glückliche Sieger ausgelassen feierte, hockten die Verlierer fast sprachlos in der Halle. „Das war der nächste bittere Punktverlust. Am Ende fehlte uns das nötige Quäntchen Glück“, sagte der 21-jährige Torjäger Felix Funke anschließend. Dabei versuchte ein ebenfalls niedergeschlagener Trainer Artur Mikolajczyk seine vom Pech verfolgte Mannschaft zu trösten: „Wie schön wäre es gewesen, wenn wir uns für die gute Leistung belohnt hätten.“ Schließlich war mehr drin. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. „So haben wir am Ende wieder einmal knapp verloren“, ärgerte sich der HSG-Coach.

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Sein Team hatte fünf Minuten vor der Pause schon mit 13:9 in Front gelegen, um dann nach einer Reihe vergebener Chancen mit einem Treffer Rückstand die Seiten zu wechseln. Danach musste das Burgenteam unnötige Zeitstrafen wegstecken, die der Drittligaabsteiger in mehrfacher Überzahl für sich nutzte.

Nichts unversucht gelassen

Dabei hatte die HSG Plesse-Hardenberg nichts unversucht gelassen, um erfolgreicher abzuschneiden. Torjäger Christian Brand (38) der bereits zum Ende der vergangenen Saison die viel zitierten Schuhe an den Nagel gehängt hatte, lief noch einmal auf, und der gerade vom TuS Vinnhorst verpflichtete Göttinger Student Janik Mitrovic konnten letztendlich auch nicht für einen erfolgreicheren Auftritt sorgen. – HSG-Tore: Pogadl (7), Funke (5), Herale, Menn, Winkelmann (je 4), Sültmann (3/1), Brand, Mitrovic (je 1).

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Von Ferdinand Jacksch