28. Juni 2020 / 10:47 Uhr

HSG Plesse-Hardenberg hat Trainingsbetrieb wieder hochgefahren

HSG Plesse-Hardenberg hat Trainingsbetrieb wieder hochgefahren

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Die Handballteams der HSG Plesse-Hardenberg haben seit rund drei Wochen das Trainingsprogramm mithilfe eines Stufenkonzepts wieder hochgefahren.
Die Handballteams der HSG Plesse-Hardenberg haben seit rund drei Wochen das Trainingsprogramm mithilfe eines Stufenkonzepts wieder hochgefahren. © Schneemann
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Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg hat seit rund drei Wochen den Trainingsbetrieb wieder hochgefahren. Dabei orientiert sich das Burgenteam am Stufenkonzept des Deutschen Handballbundes (DHB). Demnach könnte der Spielbetrieb im September wieder aufgenommen werden.

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Das Stufenkonzept reicht vom Einzeltraining im Freien über die Arbeit in Kleingruppen in den Hallen bis zum voll umfänglichen Trainingsbetrieb mit der Mannschaft. In den vergangenen Wochen haben die ersten Trainingseinheiten der Damen- und Herrenmannschaften sowie der älteren Jahrgänge im Jugendbereich begonnen. Bisher waren dies überwiegend Einheiten, die auf den Sportplätzen in Bovenden und Eddigehausen stattfanden.

Positive Erfahrungen

„Die bisher gemachten Erfahrungen sind positiv. Gerade die Jugendlichen sind durch die Schule und ihr Umfeld mit den Einschränkungen in anderen Einrichtungen vertraut. Seit Mitte Juni haben die Landkreise Northeim und Göttingen die Hallen wieder für den Trainingsbetrieb freigegeben. Allerdings ist die Nutzung des Dusch- und Umkleidebereiches noch nicht erlaubt“, berichtet HSG-Vorsitzender Robert Heidhues.

Auch die jüngeren Handballer werden erste Trainingszusammenkünfte abhalten. „Die Termine und Teilnehmer werden im Vorfeld über die sozialen Medien mit den Eltern abgestimmt“, so der Vorsitzende. Wichtig sei dabei, dass alle Minderjährigen die Zustimmung der Eltern zur Teilnahme am Trainingsbetrieb mitbringen. Die Übungen fokussieren sich noch auf individuelle Fähigkeiten und die Arbeit in Kleingruppen. Zur Zeit werden noch keine „Eins-gegen-eins-Situationen“ gespielt.

„Wir sind uns bewusst, dass sich das Infektionsgeschehen jederzeit ändern kann. Zur Zeit erleben wir einerseits zunehmende Lockerungen, die wir vor sechs Wochen noch nicht erwartet hätten, andererseits aber auch lokales Wiederaufflammen. Wir werden so flexibel wie möglich auf die sich ändernden Gegebenheiten reagieren“, sagt Heidhues.

Trainingsteilnahme freigestellt

„Alle Trainer und Übungsleiter sind angewiesen, sich an die behördlichen Vorgaben zu halten. Für Eltern, die ihre Kinder noch nicht am Übungsbetrieb teilnehmen lassen möchten, haben wir volles Verständnis. Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit alle wieder beim Training sehen werden“, ergänzt er.

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Angesichts der allgemeinen Ungewissheit über den Fortgang des Infektionsgeschehens hat der Handballverband Niedersachsen (HVB) den Zeitpunkt für den Start der neuen Saison noch nicht festgelegt. „Je nach Szenario kann der Spielbetrieb im September, nach den Herbstferien oder erst in 2021 erfolgen“, so Heidhues.