29. April 2021 / 16:13 Uhr

HSG Plesse-Hardenberg: Torjägerin Maike Rombach wechselt in die 3. Liga

HSG Plesse-Hardenberg: Torjägerin Maike Rombach wechselt in die 3. Liga

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
GSPO-HB HSG-Nidda	
Bovenden, 37120 Bovenden, Deutschland
Handball 3. Liga Damen: HSG Plesse-Hardenberg - HSG Gedern/Nidda
hier: Maike Rombach beim 7-Meter
Maike Rombach verlässt die HSG Plesse-Hardenberg. © Peter Heller
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Einen herben Verlust muss Frauenhandball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg verkraften: Die Torjägerin Maike Rombach wechselt in die 3. Liga zum Hannoverschen SC.

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Die 24-jährige Rückraumspielerin Maike Rombach vom Frauenhandball-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg wechselt zur kommenden Saison 2021/22 zum Hannoverschen SC in die 3. Liga. „Ich freue mich bereits auf die neue Herausforderung“, sagt Rombach, eine der erfolgreichsten Oberliga-Torjägerin.

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Sie verabschiede sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge vom Burgenteam, das ihr im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen ist. „Das ist somit für mich eine schwere Entscheidung“, sagt die Studentin, die gerade vor dem Abschluss ihrer Masterarbeit im Fachgebiet Marketing steht. Dennoch sei die neue Aufgabe auf einem höheren Spielniveau in einem ehrgeizigen Team eine tolle Sache.

„Einerseits freuen wir uns natürlich, dass ein Eigengewächs in der 3. Bundesliga Fuß fassen kann. Dies spricht für eine jahrelange gute Ausbildung. Andererseits verlieren wir einen wichtigen Baustein unseres Teams“, sagt HSG-Teamsprecherin Maike Lapschies, die in anderer Mission dennoch auf Rombach setzt. „Maike ist immer bereit, Verantwortung zu übernehmen, und wird auch weiterhin für Ihren Heimatverein aktiv sein, sei es als Trainerin oder Organisatorin verschiedener vereinsinterner Aufgaben.“ Zuletzt hatte Rombach das Ostercamp für Kinder und Jugendliche verantwortet.

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In der abgebrochenen Saison 2019/20 erzielte Rombach für die HSG Plesse-Hardenberg in 20 Spielen 137 Tore. Auf 15 Treffer brachte es die gefährliche Werferin im Herbst 2020, ehe auch diese Spielrunde Corona vorzeitig zum Opfer fiel. „Mit dem Weggang dieser wertvollen Spielerin gilt es für uns jetzt, diese Lücke zu schließen“, sagt Teammanagerin Lapschies. „Hinter den Kulissen wird weiterhin tatkräftig dafür gearbeitet.“