05. Februar 2020 / 12:04 Uhr

HSG Plesse-Hardenberg will im Kellerduell erstmals punkten

HSG Plesse-Hardenberg will im Kellerduell erstmals punkten

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Trainer Artur Mikolajczyk und die HSG Plesse-Hardenberg empfangen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt.
Trainer Artur Mikolajczyk und die HSG Plesse-Hardenberg empfangen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt. © Schneemann
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Die stark abstiegsgefährdeten Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg hoffen, endlich den ersten Saisonsieg einfahren zu können. Im 16. Pflichtspiel der Spielzeit sind am Sonnabend um 19.30 Uhr die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt zu Gast.

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Die stark abstiegsgefährdeten Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg hoffen, endlich den ersten Saisonsieg einfahren zu können. Im 16. Pflichtspiel der Spielzeit sind am Sonnabend um 19.30 Uhr die Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt zu Gast.

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Helmstedt-Büddenstedt benötigt im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls jeden Punkt, nachdem das Team zwischenzeitlich auf den letzten Nichtabstiegsplatz durchgereicht worden war. Der Druck, sportlich endlich die Kurve zu kriegen, sei unverkennbar da, weiß HF-Trainer Andreas Wiese: „Ausreden gibt es keine mehr.“ Zuletzt gab es ein Erfolgserlebnis, als das Team um Torjäger Johannes Frenkel (87 Saisontreffer) beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Aufsteiger TV 78 Stadtoldendorf mit 31:27 gewann.

HSG Plesse hat sich zuletzt gesteigert

Die junge Truppe der HSG Plesse-Hardenberg hat sich in den vergangenen Wochen merklich gesteigert, allerdings ohne zählbares Kapital. Fünf Punkte trennen die Mannschaft von einem Nichtabstiegsplatz, den das Burgenteam nicht vorzeitig aus den Augen verlieren will. „Wir müssen aber so langsam richtig in die Pflicht kommen“, mahnt Malte Sültmann, der eine der letzten Chancen sieht, „um vielleicht doch noch einmal in den Aufschwung zu gelangen“.

Helmstedt sei schließlich ein schlagbarer Gegner, auch wenn das Burgenteam das Hinspiel mit 15:25 verloren hat. „Da haben wir noch einiges gutzumachen und wollen den ersten Saisonsieg eintüten“, sagt Jannis Schliesing. „Dafür wird jeder von uns sein Bestes geben.“ Till Crazius unterstreicht: „Wir sind bereit, uns zu zerreißen.“

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Der 40-jährige Torwart Christian Wedemeyer, der die Schuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte, stellt sich bis zum Ende der Serie noch einmal in den Dienst der Mannschaft. „Was uns natürlich alle sehr freut“, sagt Trainer Artur Mikolajczyk.