18. November 2021 / 18:00 Uhr

HSG Plesse-Hardenberg will in Hameln das Ruder rumreißen

HSG Plesse-Hardenberg will in Hameln das Ruder rumreißen

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Trainer Dietmar Böning-Grebe und die HSG Plesse wollen nach dem Spiel in Hameln nicht mit leeren Händen dastehen.
Trainer Dietmar Böning-Grebe und die HSG Plesse wollen nach dem Spiel in Hameln nicht mit leeren Händen dastehen. © Peter Heller
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Nach 0:6-Punkten in Folge sehnt sich die HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Oberliga nach einem Erfolgserlebnis. Im Auswärtsspiel in Hameln soll nun das Ruder herumgerissen werden.

Die Oberligahandballer der HSG Plesse-Hardenberg sind nach 0:6 Punkten in Folge auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Jetzt reist das Burgenteam am Sonnabend (19 Uhr) zum VfL Hameln, nachdem es zuletzt eine 27:30-Niederlage beim bis dahin sieglosen TV Stadtoldendorf gab. Während der dortige Hallensprecher die Siegeshymne „Viva Colonia“ anstimmte und die rund 250 Zuschauer ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen feierten, verließ die HSG einmal mehr das Parkett mit hängenden Köpfen.

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„Jetzt hängen in Hameln die Trauben hoch“, ist sich Trainer Dietmar Böning-Grebe „im knallharten Kampf um den Klassenerhalt“ bewusst, wenngleich der VfL als nunmehr Tabellensiebter mit 9:7 Zählern zuletzt gegen den TSV Burgdorf III durch eine 27:29-Niederlage ebenfalls Punkte abgeben musste. Dennoch zeigte sich VfL-Trainer Oliver Glatz relativ zufrieden: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gezeigt.“ Er sprach vor allem die stabil stehende Deckung an, die auch dem Burgenteam Paroli bieten wird. Im Angriff hat vor allem Tim Jürgens (53 Tore) das Sagen.

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Und so macht sich HSG-Coach Dietmar Böning-Grebe mächtig Gedanken, um nicht in Hameln unter die Räder zu kommen. Schließlich fehlen dem Burgenteam möglicherweise gleich drei Linksaußen: Der Ex-Baunataler Marvin Heidig ist privat verhindert, Jonas Arndt muss beruflichen Pflichten nachgehen, und der Ex-Rosdorfer Eric Seibt meldete sich zuletzt krank. Schon nach der Niederlage in Stadtoldendorf hatte Tom Winkelmann die Marschroute vorgegeben: „Zusammenreißen, analysieren, besser machen und vollen Fokus aufs nächste Spiel richten.“