08. November 2019 / 21:53 Uhr

HSG Schaumburg Nord erwartet HSG Nienburg

HSG Schaumburg Nord erwartet HSG Nienburg

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Malte Grabisch
Wer stoppt Malte Grabisch? Der Nienburger (am Ball) kommt mit der Empfehlung von 55 Saisontoren nach Waltringhausen. © Uwe Kläfker
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„Wir spielen zuhause, wir wollen auf jeden Fall gewinnen", sagt Sebastian Reichardt vor dem Duell gegen den Tabellendritten HSG Nienburg, die Ballermänner der Liga. Frauen der HSG spielen auswärts bei der HG Rosdorf-Grone

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Die Ballermänner der Handball-Oberliga kommen ins benachbarte Schaumburg: Der Tabellendritte HSG Nienburg fordert heute ab 18 Uhr die HSG Schaumburg Nord heraus.
„Wir spielen zuhause, wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, macht Nord-Trainer Sebastian Reichardt eine klare Ansage.

Das Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr, fünf Spiele in Folge sind die Schaumburger ungeschlagen. Zudem hat die HSG am vergangenen Wochenende beim 23:23 dem Tabellenführer Lehrter SV den ersten Punkt der laufenden Serie abgenommen. „Wir hatten schon schwere Gegner – und keiner hat uns auseinandergenommen“, sagt Reichardt. Das gilt aber auch für die Gäste, die bislang lediglich beim Lehrter SV Punkte gelassen haben und zudem den besten Angriff der Liga stellen.

Maßgeblich dazu beigetragen hat – mal wieder – Malte Grabisch, der bereits 55 Tore erzielt hat. Zum Vergleich: Bester Schaumburger ist Fynn Graafmann mit 38 Treffern. „Grabisch lässt sich von negativen Einflüssen nicht beirren“, stellt Reichardt eine Stärke des Nienburger heraus. Dabei wirke der Rückraumspieler optisch unspektakulär, so der Coach. „Aber er kann unter Druck werfen, Pässe spielen oder den Kreisläufer einsetzen. Es ist eine Mischung aus allem – das macht es so schwer, ihn zu fassen.“
Der HSG-Trainer arbeitet an einer Taktik, um die Kreise des Torjägers einzuengen, macht daran aber nicht den Erfolg fest. „Ob wir Grabisch halten können, wird nicht entscheidend sein, denn die Nienburger haben noch andere gute Spieler in ihren Reihen. Wichtig wird sein, dass wir wieder als geschlossene Einheit auftreten.“

Aber auch die Nienburger kommen mit Respekt, vor allem vor dem wurfstarken Rückraum mit Alexander Müller, Andreas Lüer und Nikolai Hengst, in die Radbach-Arena. „Wir müssen in der Abwehr über 60 Minuten eine konzentrierte Leistung liefern, um etwas Zählbares aus Waltringhausen mitzunehmen“, sagt der Nienburger Trainer Carsten Thomas der „Harke“.

Oberliga-Frauen: HG Rosdorf-Grone – HSG Schaumburg Nord (Sa., 18 Uhr).

Im Kampf um den Klassenerhalt geht es für die HSG nach Südniedersachsen zum Tabellenvierten HSG Rosdorf-Grone. Allerdings muss für den zweiten Saisonsieg alles passen. Dass die Mannschaft von Nenad Pancic in der Liga mithalten kann, hat sie nicht nur beim bisher einzigen Sieg in Hannover-Badenstedt bewiesen. Im letzten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Plesse ging die Linie erst in der zweiten Halbzeit verloren. Vielleicht ist der Druck in der Fremde nicht so groß, eine Überraschung ist nicht ausgeschlossen.

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