24. Mai 2022 / 22:29 Uhr

HSG Schaumburg Nord holt goldene Punkte, will aber noch nicht feiern

HSG Schaumburg Nord holt goldene Punkte, will aber noch nicht feiern

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Laut seinem Trainer Saulius Tonkunas hätte Niklas Blomberg nach seiner Leistung gegen den TSV Burgdorf III einen Zweitliga-Vertrag verdient gehabt. © Uwe Kläfker/Archiv
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In der Handball-Oberliga hat die HSG Schaumburg Nord einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. Trainer Saulius Tonkunas war deswegen mehr als happy.

Die Glückwünsche zum Klassenerhalt wollte Saulius Tonkunas noch nicht annehmen. Sein Team, die HSG Schaumburg Nord, hatte zuvor in der Handball-Oberliga mit 26:18 (16:7) beim TSV Burgdorf gewonnen. „Aber das waren goldene Punkte“, freute sich auch der Coach, der aus dem Schwärmen nicht mehr raus kam.

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„Heute war es ein grandioses Spiel“, sagte er. Der TSV, der mit einigen Spielern aus der Drittliga-Mannschaft antrat, hätte „in allen Belangen keine Chancen“ gehabt. Der Schlüssel dafür war die Fitness der Schaumburger.
Zwar gingen die Gastgeber durch zwei Tempogegenstöße mit 2:0 in Führung (2.), doch danach drehten die Gäste aus Schaumburg auf und gingen selbst mit 6:2 in Führung (10.). Es dauert bis zur 13. Minute, ehe die Burgdorfer ihren dritten Treffer erzielten. Da war sich Tonkunas schon sicher, dass an diesem Tag nichts mehr schiefgehen würde.

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Zwei Eckpfeiler der Defensive waren Grischa Hengst und Torwart Niklas Blomberg. „Niklas verdient nach heute einen Zweitliga-Vertrag“, lobte der Coach den Mann zwischen den Pfosten. „Und was Grischa in der Defensive gemacht hat, war der Wahnsinn.“ Zur Halbzeit lagen die Schaumburger so schon mit 16:7 in Führung und fuhren das Spiel im zweiten Durchgang sicher nach Hause.

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Sollte die SG Börde Handball am Samstag beim Tabellenzweiten MTV Großenheidorn verlieren, dann hat die HSG durch diesen Auswärtssieg den Klassenerhalt eingefahren. „Normalerweise sollte das klappen, aber wir möchten noch keine Gratulationen annehmen und nicht zu früh feiern.“

HSG: Graafmann: 6/3 Siebenmeter, Lüer 7, Thieme 4, Blazek 2, Tatge 3, Kleine 2, Hengst 1, Sidali 1.