08. Dezember 2019 / 14:45 Uhr

HSG Schaumburg-Nord setzt sich in Oberliga gegen VfL Hameln durch

HSG Schaumburg-Nord setzt sich in Oberliga gegen VfL Hameln durch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mirko Thieme und seine HSG sind von den Gästen aus Hameln nicht zu stoppen. 
Mirko Thieme und seine HSG sind von den Gästen aus Hameln nicht zu stoppen.  © Bastian Borchers
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Mehr als souverän ist hat die HSG Schaumburg-Nord in der Oberliga gegen den VfL Hameln gewonnen. Mit 37:27 ließen die Schaumburger ihren Gästen keine Chance und kehren somit zurück auf die Erfolgsspur. 

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Nach zwei Niederlagen ist das Oberliga-Team der HSG Schaumburg-Nord am Sonnabend mit einem 37:27-Sieg (Halbzeit 19:13) über den VfL Hameln wieder auf den Erfolgsweg zurückgekehrt. „Vollauf verdient und ungefährdet“ habe sich sein Team gegen die Gäste aus Hameln durchgesetzt, brachte es HSG-Trainer Sebastian Reichardt anschließend auf den Punkt.

Schneller, großer Vorsprung

Immer wieder gab es lautstark Szenenapplaus von den Mitspielern auf der Bank, wenn die HSG-Abwehr wieder einmal beherzt zupackte und einen Angriff der Hamelner stoppte. Schon in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass sich die Reichardt-Mannschaft für die Partie einiges vorgenommen hatte. Und die Umsetzung gelang eindrucksvoll. In der dritten Minute ging die HSG mit 2:1 in Front und gab anschließend die Führung während der gesamten Spielzeit nicht mehr ab.

Bereits nach einer Viertelstunde hatten sich die Gastgeber einen komfortablen Vorsprung von 12:5 erarbeitet. Als Fynn Graafmann nach Wiederanpfiff mit einem Heber über den Torwart das 20:13 erzielte, war die Partie eigentlich schon entschieden. Variabler, dynamischer und konzentrierter als die Gäste beherrschte die HSG die Begegnung.

Andreas Lüer und seine HSG sind nach dem Sieg gegen Hameln wieder oben auf. 
Andreas Lüer und seine HSG sind nach dem Sieg gegen Hameln wieder oben auf.  © Bastian Borchers
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Viele Zeitstrafen für die Gäste

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„Wir waren besser im Angriff, besser in der Abwehr und besser in der Torwartleistung“, fasste Reichardt zusammen. Deutlich mehr Zug zum Tor habe sein Team entwickelt, kam auch in Unterzahl zu Treffern. Für Unruhe im Hamelner Anhang sorgten die sieben Zeitstrafen gegen die Gäste. „Inkompetenz und Unfairness“ des VfL-Publikums sei in dessen Schimpftiraden zum Ausdruck gekommen, so Reichardt. Seine Mannschaft habe nach den zwei Niederlagen zuletzt nun eine gute Reaktion gezeigt. Mit der starken Leistung im letzten Spiel vor eigenem Publikum in diesem Jahr habe sie für einen gelungenen Abschluss gesorgt.

HSG: Bruns (2), Müller (3), Hengst (5), Knüttel (1), Harendt (2), Thieme (4), Graafmann 14 (9/9 Siebenmeter), Milenkovic (1), Lüer (5).