08. Oktober 2021 / 22:12 Uhr

HSG Schaumburg Nord verspielt das Derby gegen den HV Barsinghausen

HSG Schaumburg Nord verspielt das Derby gegen den HV Barsinghausen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Da sah es noch gut aus: Marcel Schulz trifft zum 1:0 für die HSG. © Daniel Kultau
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Alle waren heiß auf das Derby, aber am Ende gab es für alle, die es mit der HSG halten, die kalte Dusche. Denn das Spiel ging denkbar knapp verloren.

Es hat alles so gut angefangen, doch am Ende ist das Happy End für die HSG Schaumburg Nord ausgeblieben. In der Handball-Oberliga verloren die Schaumburger das Derby mit 28:29 (16:13) gegen den HV Barsinghausen.
Die Sporthalle Waltringhause brach nach 2G-Regeln aus allen Nähten. Von der guten Stimmung angestachelt legte die HSG einen Blitzstart hin und führte nach drei Minuten bereits mit 3:0. Nach dem 8:5 durch Tim Deseniß nahmen die Gastgeber die erste Auszeit, die ihnen zunächst nicht guttat. Mit Mirko Thieme, Andreas Lüer oder auch Marwan Blazek kamen Spieler aufs Parkett, die zuletzt länger fehlten. Technische Fehler sorgten daher dafür, dass die Gäste wieder rankamen. Marc Schulze Schwering traf so für Basche zum 7:8 (17.). Die Hausherren fingen sich allerdings wieder und zogen zur Halbzeit wieder weg. Blazek traf mit der Halbzeitsirene zur 16:13-Führung (30.).

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Die Bilder zum Derby zwischen der HSG Schaumburg Nord und dem HV Barsinghausen.

Die Bilder zum Derby zwischen der HSG Schaumburg Nord und dem HV Barsinghausen. Zur Galerie
Die Bilder zum Derby zwischen der HSG Schaumburg Nord und dem HV Barsinghausen. © Daniel Kultau

Die zweite Halbzeit brachte die Emotionen auf der Tribüne dann immer wieder zum hochkochen. Die Gäste unterbrachen den Spielfluss der Schaumburger immer wieder. Schnelle Pfiffe der Schiedsrichter taten ihr Übriges dazu. Viele Zeitstrafen auf beiden Seiten sorgten außerdem dafür, dass sich nur selten sechs gegen sechs gegenüberstanden. So kamen die Hausherren überhaupt nicht in den Spielfluss aus dem ersten Durchgang.

Der HV dagegen umso mehr. Vor allem durch Maik Bokeloh, der aus dem Rückraum immer wieder traf und am Ende sieben Tore erzielte. Die Gäste gingen nun auch mit zwei Toren in Führung und brachten den knappen Vorsprung am Ende ins Ziel, auch wenn es kurz vor dem Schlusspfiff noch mal hitzig wurde und auch nach dem Spiel weiter Diskussionen um eine Aktion Sekunden vor Schluss geführt wurden. Spielentscheidend war dies jedoch nicht, zumal sich die Hausherren im Vorfeld sicherlich mehr als ein mögliches Unentschieden ausgerechnet hatten. Durch die Niederlage ist die HSG nun zwischenzeitlich auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

HSG: Graafmann 6/4 Siebenmeter, Blazek 6, Rose 6, Lüer 4, Schulz 2, Deseniß 2, Thieme 1, N. Hengst 1.