17. Februar 2020 / 21:20 Uhr

HSG Uni Greifswald mit vier neuen Gesichtern

HSG Uni Greifswald mit vier neuen Gesichtern

Alexander Kruggel
Ostsee-Zeitung
Per Koch (r.) wechselt von der SG Reinkenhagen zur HSG Uni Greifswald. Er ist soll das Torhüterproblem lösen.
Per Koch (r.) wechselt von der SG Reinkenhagen zur HSG Uni Greifswald. Er ist soll das Torhüterproblem lösen. © HSG Uni Greifswald
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Landesklasse-Team stockt Kader für die Rückrunde auf. Testspiel gegen Kreisoberligisten Blesewitz 7:1 gewonnen .

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Greifswald. Mit einem satten 7:1 fegte das Landesklasse-Team der HSG Uni Greifswald am Sonnabend den Blesewitzer SV vom Fußballplatz. Damit sorgte das Team von Maik Schönfeld für einen versöhnlichen Abschluss der Testspielphase, bevor es am Wochenende gegen den FSV Altentreptow wieder um Punkte geht.

Während sich kadertechnisch im Rest des Greifswalder Fußballkosmos in der Winterpause wenig bis gar nichts bewegte, kann Schönfeldt für den Rest der Rückrunde gleich vier neue Gesichter in seiner Mannschaft begrüßen. „Ich wollte hier in Greifswald Fußball spielen. Dann hab ich gegoogelt und mir ist das Uni im Namen aufgefallen“, erzählt HSG-Neuling Fabio Friedrich. Der 21-Jährige zog kürzlich aus Niedersachsen an die Ostsee, um in Greifswald Kommunikationswissenschaften und Wirtschaft zu studieren.

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Auch wenn die HSG-Fußballer formal nichts mit der Universität zu tun haben, das Training habe dem Rechtsfuß trotzdem gefallen. Vorher spielte Friedrich beim TuS Reppenstedt, einem Kreisligisten aus der Nähe von Lüneburg. „Ich musste dann erstmal gucken, ob die Mannschaft und ich hier vom Niveau zusammenpassen. Aber ich wurde sehr freundlich aufgenommen – die Jungs sind wirklich coole Typen und es hat sofort gepasst.“ Damit unterscheidet er sich von Arvid Schmidt. Der 31-Jährige wagte den Tabubruch, kam vom direkten Konkurrenten und Derby-Partner der HSG, dem HFC Greifswald. Seit Anfang Januar trainiert der ehemalige „Hengste“-Mann nun schon im Team von Maik Schönfeld. „Ich war mit dem Trainer nicht mehr zufrieden. Die Philosophie hat nicht mehr zu mir gepasst“, berichtet Schmidt.

Allerdings hatte er seine Entscheidung gefällt, noch bevor Lars Rienow beim HFC das Coachen übernommen hat. „Hätte ich das eher gewusst, hätte ich mir das noch einmal überlegt“, erzählt Schmidt. Trotzdem bereue er den Wechsel nicht – im Gegenteil: „Was ich hier in den letzten sechs Wochen erlebt habe, hatte ich lange vermisst. Es fühlt sich schon jetzt so an, als würden wir seit Ewigkeiten zusammenspielen. Das Mannschaftsgefühl ist wirklich toll, wir unternehmen auch privat viel miteinander“, schwärmt der Defensivspieler.

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Ob sich die neuen Gesichter auch im Punktspielbetrieb bewähren können, bleibt abzuwarten. Derzeit logiert die HSG mit 15 Punkten auf dem 13. Rang der Landesklasse II und damit auf dem vierten von sechs Abstiegsplätzen. Der Abstand zum ersten „sicheren Hafen“, dem zehnten Platz,ist allerdings gering. Der wird mit 18 Punkten gerade von Nordbräu Neubrandenburg belegt.

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