09. März 2018 / 07:05 Uhr

HSV-Beben: Was passiert mit Bernd Hollerbach?

HSV-Beben: Was passiert mit Bernd Hollerbach?

Redaktion Sportbuzzer
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Bernd Hollerbach ist beim HSV nur noch Trainer auf Abruf.
Bernd Hollerbach ist beim HSV nur noch Trainer auf Abruf. © imago
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Nach dem Doppel-Rauswurf von Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt steht auch der Trainer vor dem Aus. Muss Hollerbach schon nach dem Spiel gegen Bayern gehen?

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Noch keine 50 Tage ist Bernd Hollerbach Trainer des HSV - und doch steht der 48-Jährige schon wieder vor dem Aus. Nach dem HSV-Beben am Donnerstag mit dem Rauswurf von Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt ist Hollerbach Gerüchten zufolge der nächse auf der Abschussliste des neuen starken Mannes, Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann, und seinem Vorstand Frank Wettstein.

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Hollerbach hat es nicht geschafft, dem HSV nach der Demission von Markus Gisdol neues Leben einzuhauchen. Von seinen ersten sechs Spielen konnte er kein einziges gewinnen, nur 0,5 Punkte pro Spiel konnten die Hamburger sammeln. Zu wenig, um die Restchance auf den Klassenerhalt des Bundesliga-Dinos am Leben zu erhalten. Und: Hollerbach ist spätestens seit dem Aus seiner Mentoren Bruchhagen und Todt ein Trainer auf Abruf. Das Duo hatte den kernigen Ex-Verteidiger erst im Januar verpflichtet.

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Keine Jobgarantie für Hollerbach

Bereits seit einer Woche gibt es in Hamburg Stimmen, die von einer drohenden vorzeitigen Entlassung Hollerbachs berichten. Wettstein sprach Hollerbach nicht einmal eine Jobgarantie über das Spiel beim FC Bayern hinaus aus. "Unser Fokus liegt jetzt auf dem Spiel beim FC Bayern", sagte Wettstein. "Stand jetzt halte ich einen weiteren Wechsel auf der Trainerposition nicht für möglich." Wichtig ist, was er zwischen den Zeilen sagt: Nämlich, dass sich das sehr wohl ändern kann.


Beistand von Magath

Hollerbach wirkte auf der Pressekonferenz nach dem Beben schwer angefasst - deutlich war abzulesen, wie sehr die anderthalb Monate zurück bei den Hamburgern dem Franken zugesetzt haben. Der Fußball ist ein Ergebnissport - und Ergebnisse blieb Hollerbach bisher schuldig.

Beistand erhält Hollerbach von seinem ehemaligen Boss Felix Magath, für den der der 48-Jährige in Wolfsburg und Schalke als Co-Trainer arbeitete. Hollerbach würde eine gute Arbeit machen, immer wieder aber von Störfeuern aus dem Konzept gebracht werden, erklärte die HSV-Legende bei Sky.

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