28. März 2020 / 17:50 Uhr

Netzreaktionen zum HSV-Knall um Bernd Hoffmann: "Chaosverein-Move"

Netzreaktionen zum HSV-Knall um Bernd Hoffmann: "Chaosverein-Move"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Fans sehen den HSV nach dem Aus von Bernd Hoffmann als Vorstandsboss wieder in der Krisenzeit angekommen. 
Die Fans sehen den HSV nach dem Aus von Bernd Hoffmann als Vorstandsboss wieder in der Krisenzeit angekommen.  © imago images/Michael Schwarz/Montage/Twitter
Anzeige

Der Hamburger SV sorgt mitten in der Corona-Krise für einen Paukenschlag: HSV-Boss Bernd Hoffmann ist am Samstag von seinen Aufgaben entbunden worden. Der SPORTBUZZER hat die Netzreaktionen zum Hoffmann-Aus zusammengetragen. Tenor: Der HSV schafft sich eine Krise in der Krise.

Anzeige
Anzeige

Mitten in der Corona-Krise, in der an Fußball nicht zu denken ist, hat sich Zweitligist Hamburger SV von Vorstandschef Bernd Hoffmann getrennt. Der Aufsichtsrat entschied am Samstag nach einer Sitzung, den 57-Jährigen von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung zu entbinden. Vorausgegangen war ein seit langem schwelender Machtkampf zwischen Hoffmann auf der einen und seinen Vorstandskollegen Jonas Boldt (Sport) und Frank Wettstein (Finanzen) auf der anderen Seite. Boldt und Wettstein werden die HSV Fußball AG als Vorstandsduo weiter führen.

Mehr zum HSV

Doch damit nicht genug: Zudem traten Max-Arnold Köttgen und Thomas Schulz aus dem Aufsichtsrat zurück. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender als Nachfolger von Köttgen wird der HSV-Präsident und Ex-Nationalspieler Marcell Jansen. Bei den Fans im Netz sorgt dieser personelle Paukenschlag zum Großteil für Hohn und Spott. "Selbst in der Krise schafft man eine Krise", witzelt Guido Mühlwitz. Marc Niedzolka meint etwas süffisant: "Das ist endlich wieder mein HSV". In der Tat war es in der Vergangenheit ruhiger um einstigen Chaos-Klub, aktuell immerhin Zweitliga-Dritter, geworden. Doch die Fans sehen den Klub nach dem Aus von Hoffmann wieder in der Krise angekommen. So wird sogar von einem "Chaosverein-Move" geschrieben,

Der SPORTBUZZER hat weitere Netzreaktionen zum HSV-Knall in einer Übersicht zusammengestellt

Hoffmann wirkte bereits von 2003 bis 2011 beim HSV schon einmal als Vorstandschef. Nachdem sein Vertrag nicht verlängerte wurde, musste er gehen. Sieben Jahre später gelang ihm das Comeback.  Erst wurde er im Februar 2018 ehrenamtlicher Präsident des Gesamtvereins, übernahm in der Funktion auch den Vorsitz im Aufsichtsrat. Seine erste Amtshandlung war die Trennung vom damaligen Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt. Im Mai 2018 rückte Hoffmann interimsweise selbst auf den Vorstandschef-Posten. Im darauffolgenden September erhielt er einen Vertrag bis Ende Juni 2021 - den er nun nicht mehr erfüllen wird.