26. Mai 2019 / 22:15 Uhr

HSV-Boss Bernd Hoffmann erklärt: Deshalb haben wir Sportvorstand Jonas Boldt geholt

HSV-Boss Bernd Hoffmann erklärt: Deshalb haben wir Sportvorstand Jonas Boldt geholt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Boss Bernd Hoffmann (links) findet lobende Worte für den neuen Sportvorstand Jonas Boldt.
HSV-Boss Bernd Hoffmann (links) findet lobende Worte für den neuen Sportvorstand Jonas Boldt. © Montage: Getty Images/imago images/Michael Schwarz
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Keine Woche nach dem verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga gab es beim Hamburger SV ein Beben an der Klub-Spitze: Sportvorstand Ralf Becker musste gehen, Jonas Boldt ersetzte ihn. Vorstandsboss Bernd Hoffmann erklärt das Stühlerücken beim HSV.

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Einige Tage nach dem Beben beim Hamburger SV soll wieder Normalität einkehren: Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann hat Jonas Boldt zum Amtsantritt ausführlich gelobt. Hoffmann hat dem neuen Sportvorstand des Fußball-Zweitligisten nicht nur „exzellente Managerqualitäten“, sondern auch Realitätsbewusstsein bescheinigt. „Offensichtlich schätzt er die Aufgabe hier in Hamburg realistisch ein“, sagte der HSV-Boss am Sonntag in einem Interview des NDR.

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Bereits 18 Cheftrainer hatte der Hamburger SV seit der Jahrtausendwende. Der SPORTBUZZER macht den Check: Wie erging es den entlassenen Coaches nach ihrem Engagement an der Elbe? ©
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"Kontinuität mit Topleuten"

Der am vergangenen Freitag als Nachfolger von Ralf Becker vorgestellte Boldt hatte zu seinem Zweijahresvertrag gesagt, es sei ein großer Erfolg, wenn die zwei Jahre einträfen. „Aber ich werde nicht müde zu versuchen, dass wir Kontinuität auf den entscheidenden Positionen mit Topleuten auch irgendwann erreichen“, meinte Hoffmann. Die Personalwechsel der vergangenen Tage würden dem eingeschlagen Weg nach seiner Ansicht nicht widersprechen. Das Ziel bleibt klar: Im kommenden Jahr muss der Bundesliga-Aufstieg gelingen, in dieser Saison reichte es nur zu Platz vier.

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Über den Nachfolger des beurlaubten Trainers Hannes Wolf wollte sich Hoffmann nicht äußern. „Aber wir gehen davon aus, dass wir zeitnah einen Trainer präsentieren können“, sagte Hamburgs Boss und betonte: „Die Trainersuche wird besonders vom Sportvorstand verantwortet.“ Zunächst hieß es, dass Boldts Vorgänger Becker kurz vor der Trennung bereits mit Ex-Gladbach-Coach Dieter Hecking einig gewesen sein soll. Dem widersprach der neue Sportchef Boldt - doch Hecking ist offenbar noch immer einer der heißesten Kandidaten auf die Wolf-Nachfolge beim HSV. Gespräche soll es definitiv schon gegeben haben.

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HSV konnte Kaderkosten senken

Der AG-Vorsitzende Hoffmann lobte die indes im NDR-Interview Fortschritte des HSV seit dem Abstieg aus der Bundesliga. „Wir haben unseren Personaletat mehr als halbiert, haben einen Transferüberschuss von mehr als 15 Millionen Euro erwirtschaftet, haben für die kommenden Saison einen im Vergleich zur Vergangenheit relativ günstigen Kader und werden in der Lage sein, in der nächsten Saison einen der zwei, drei teuersten Kader der Liga zu stemmen.“ Nur den Nachweis über die angestrebte Kontinuität müssen die Hansestädter nun noch liefern.

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