05. Juni 2019 / 14:15 Uhr

HSV-Boss Bernd Hoffmann: "Werden die 2. Liga nicht dominieren"

HSV-Boss Bernd Hoffmann: "Werden die 2. Liga nicht dominieren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Boss Bernd Hoffmann erwartet keine einfache Saison für den HSV.
HSV-Boss Bernd Hoffmann erwartet keine einfache Saison für den HSV. © dpa
Anzeige

HSV-Boss Bernd Hoffmann geht nicht davon aus, dass die Hamburger in der kommenden Saison die 2. Liga dominieren. Der 56-Jährige sieht den Klub aber Mittelfristig als festes Bundesliga-Mitglied.

Anzeige
Anzeige

Für den Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann wäre ein Aufstieg des Hamburger SV in die Fußball-Bundesliga "ein größeres Fest als die Teilnahme an der Champions-League für einen Erstliga-Klub". Das sagte der der 56 Jahre alte Chef der HSV-Fußball-AG dem Hamburger Abendblatt.

Mehr zum HSV

Dem verpassten Aufstieg in diesem Jahr kann Hoffmann nichts Positives abgewinnen. "Bei aller Wertschätzung für die 2. Liga: Eine Saison dort hat für den HSV per se nichts Gutes. Der Nicht-Aufstieg verzögert Entwicklungen, gerade finanzielle, erheblich", sagte er. Hoffmann gab aber zu bedenken: "Wir werden die 2. Liga auch im nächsten Jahr nicht dominieren können, und ich wäre froh, wenn wir bis zum letzten Spieltag oben dranbleiben." Mittelfristig wolle der HSV "zum Mittelstand der 1. Bundesliga" gehören.

Hoffmann nannte als einen wichtigen Baustein zur wirtschaftlichen Gesundung des Vereins "die Reduzierung der Kosten für den Spielerkader von 56 Millionen auf gut 26 Millionen Euro" nach dem Abstieg. "Aktuell haben wir nicht einmal die Chance, Gehälter zu stemmen wie Mainz 05 oder der SC Freiburg."

Karriere-Killer HSV? So erging es den Trainern nach der Trennung

Bereits 18 Cheftrainer hatte der Hamburger SV seit der Jahrtausendwende. Der <b>SPORT</b>BUZZER macht den Check: Wie erging es den entlassenen Coaches nach ihrem Engagement an der Elbe? Zur Galerie
Bereits 18 Cheftrainer hatte der Hamburger SV seit der Jahrtausendwende. Der SPORTBUZZER macht den Check: Wie erging es den entlassenen Coaches nach ihrem Engagement an der Elbe? ©
Anzeige

Neben der katastrophalen Rückrunde des HSV sei für die Trennung von Trainer Hannes Wolf die Erkenntnis ausschlaggebend gewesen, "dass ein junger Trainer für die besondere Situation beim HSV nicht die richtige Wahl ist". Als "ganz große Herausforderung" für die sportliche Führung nannte er, "zu verhindern, dass Spieler gefühlt schlechter werden, wenn sie zum HSV kommen". Mit Jonas Boldt als Sportvorstand und Dieter Hecking als Trainer möchte Hoffmann "so lange wie möglich zusammenarbeiten".

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt