09. Oktober 2019 / 07:39 Uhr

HSV-Boss Bernd Hoffmann übt Kritik an Klub-Vergangenheit: "War ganz häufig ein fiebriges Gebilde"

HSV-Boss Bernd Hoffmann übt Kritik an Klub-Vergangenheit: "War ganz häufig ein fiebriges Gebilde"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Chef Bernd Hoffmann hat das frühere Erscheinungsbild des Hamburger SV kritisiert.
HSV-Chef Bernd Hoffmann hat das frühere Erscheinungsbild des Hamburger SV kritisiert. © dpa
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Bei einem Blick in die Vergangenheit des Hamburger SV findet Klub-Boss Bernd Hoffmann deutliche Worte. Der 56-Jährige erklärt, warum es nach den schwierigen Jahren wichtig war, mit Dieter Hecking einen erfahrenen Trainer zu verpflichten.

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Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann hat das frühere Erscheinungsbild des Hamburger SV kritisiert. "Der HSV hat sich in den vergangenen Jahren nicht dadurch ausgezeichnet, dass er besonders leicht zu führen ist", sagte Hofmann der Bild-Zeitung.

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"Ganz häufig war der Klub ein fiebriges Gebilde, bei dem es nicht einfach ist, alle Strömungen innerhalb und außerhalb des Vereins zusammenzuhalten." Das sei der Grund gewesen, mit Dieter Hecking einen routinierten Trainer für den Zweitligisten zu holen. "Von daher war es aus meiner Sicht zwingend erforderlich, einen erfahrenen Mann zu holen, dessen fachliche und menschliche Kompetenz völlig außer Frage steht», sagte der HSV-Chef.

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Jeremy Dudziak und David Kinsombi (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem Hamburger SV an, den Fiete Arp und Lewis Holtby verlassen werden. ©
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Trainer Dieter Hecking zeigte sich zuletzt von der Entwicklung des HSV begeistert. "Wir haben die meisten Tore geschossen, die wenigsten Gegentreffer kassiert. Wir spielen attraktiven Fußball. Ich bin mehr als zufrieden", sagte der Coach des Spitzenreiters. "Wir merken, so wie wir es angehen, haben wir die Chance, eine gute Saison zu spielen. Im Moment macht es einen sehr stimmigen Eindruck." Der HSV steht nach neun Spieltagen mit 20 Punkten an der Tabellenspitze.

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