28. Juni 2020 / 18:21 Uhr

HSV-Boss Marcell Jansen spricht von "brutalster Enttäuschung" und kündigt schnelle Saison-Analyse an

HSV-Boss Marcell Jansen spricht von "brutalster Enttäuschung" und kündigt schnelle Saison-Analyse an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcell Jansen hat sich zum verpassten Aufstieg des Hamburger SV geäußert.
Marcell Jansen hat sich zum verpassten Aufstieg des Hamburger SV geäußert. © Valeria Witters/Witters/Pool via xim.gs/imago images/Sven Simon
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HSV-Präsident Marcell Jansen will die Saison nach dem erneut verpassten Aufstieg schnell aufarbeiten. Was dies für die Zukunft von Trainer Dieter Hecking bedeutet, blieb nach dem 1:5-Debakel gegen den SV Sandhausen offen.

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Nach dem 1:5-Debakel gegen den SV Sandhausen und der verpassten Bundesliga-Relegation hat HSV-Präsident Marcell Jansen eine schnelle Aufarbeitung der Saison angekündigt. Unmittelbar nach der peinlichen Pleite zum Abschluss der Zweitliga-Saison wirkte der Ex-Nationalspieler aber vor allem ratlos. "So eine Leistung ist nicht zu entschuldigen", sagte Jansen. Oder: "Wir müssen uns an die eigene Nase fassen." Dann sprach er noch von der "brutalsten Enttäuschung" und gestand: "Man hat gesehen: Es fehlt etwas." Eine genaue Definition was dieses "etwas" sein könnte, blieb der 34-Jährige jedoch schuldig.

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Stattdessen verwies er darauf, dass der Klub nach der Corona-Pause die Fans im Stadion vermisst hätte. Ein Fakt, der auch für alle anderen Teams gilt. "Wir müssen jetzt schnell in die Analyse der gesamten Saison gehen", meinte Jansen, dessen Team am Sonntag tatsächlich noch einmal alle Trümpfe in der eigenen Hand hatte. Der direkte Rivale 1. FC Heidenheim, der den HSV am vergangenen Wochenende 2:1 besiegte hatte und folglich mit einem Punkt Vorsprung in den letzten Spieltag gegangen war, unterlag zeitgleich 0:3 bei Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld. Ein Unentschieden hätte dem HSV also für die Relegation genügt - es wurde ein 1:5.

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Nachfragen zur Zukunft von Trainer Dieter Hecking, dessen Kontrakt sich nur im Falle des Aufstiegs verlängert hätte, ließ Jansen weitgehend unkommentiert. Er verwies auf die anstehenden Gespräche zwischen dem Coach und Sportvorstand Jonas Boldt. Auch Hecking selbst hielt sich nach der Partie zurück: "Jetzt etwas aus irgendwelchen Emotionen heraus zu sagen, wäre falsch."